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Homepage "World of Orient": www.world-of-orient.de
10.03.17 - Das MESSE-RAHMENPROGRAMM der WoO, auch zum Ausdrucken
09.03.17 - Das BELLYDANCE EVOLUTION CASTING-ENSEMBLE, Teil 2
08.03.17 - "Ich verknüpfe gern Musik mit Tanz" - Interview Regitze "NOURA" Rugholm
07.03.17 - "Bauchtänzer müssen aus dem Herzen tanzen" - Interview mit TOMMY KING
06.03.17 - BALAHA RECORDS mit CD "LAYALINA AL HALWA" auf der Messe
04.03.17 - "Tanz und Fantasy ist es, was uns bewegt ..." - Interview mit NATASHA BASTRÓN
03.03.17 - "Die Eingebungen kommen mir aus vielerlei ..." - Interview KATERINA JOUMANA
02.03.17 - Der Basar und seine Händler - Heute: SAHAR OKASHA
01.03.17 - Das BELLYDANCE EVOLUTION CASTING-ENSEMBLE, Teil 1
28.02.17 - RAHMENPROGRAMM: "Wir sind wie eine Familie ..." - Interview mit SAMEA
27.02.17 - Die Tanzlese des Jahres - JOMDANCE-SHOW als Sonntagshöhepunkt
24.02.17 - "Schaut doch mal vorbei ..." - Interview mit INCI
23.02.17 - "Physiotherapie und Tanz ..." - Interview mit SHAZADI SIMONE PAULYN
22.02.17 - "und nun komme ich wieder ..." - Interview mit RAKSAN
21.02.17 - RAHMENPROGRAMM: "Tanzen verbindet ..." - Interview mit YASEMIN YAVUZ
20.02.17 - 18 Jahre WORLD OF ORIENT - Die Samstag-Gala "Oriental Stars on Stage"
18.02.17 - Ich liebe die Arbeit im Team ..." - Interview mit DJAMILA (Auszug)
17.02.17 - Lernen von den Stars! - Alle WORKSHOPS der WoO im Überblick
16.02.17 - RAHMENPROGRAMM: "Tausend und eine Vielfalt" - Interview mit JANA SAHAR
15.02.17 - 18 Jahre WORLD OF ORIENT - Die große Eröffnungs-Gala mit Jillina & Co.
die aktuellen World of Orient -News:
Und schon öffnet er wieder seine Tore, unser Festival-Ticker mit brandaktuellen und unterhaltsamen Meldungen rund um das große Ereignis. Zum Laune machen und zum neugierig machen. Zum 18. Mal die World of Orient von Asmahan el Zein in Hannover. Wie stets hat sie sich wieder ganz tolle Sachen einfallen lassen, die das Kommen doppelt und dreifach lohnen: Ganz vorn zu nennen, das neueste BDE-Spektakel mit Jillina und ihrem Star-Ensemble. Und am Samstag weitere tolle Gäste: Tommy King vom Nil gibt sich die Ehre, Katerina Joumana aus Rußland/Österreich und viele viele wunderbare Stars mehr ... und alle haben tolle Workshops im Gepäck! Nicht zu vergessen die riesengroße Einkaufs-Messe mit allem, was das Tänzerinnenherz begehrt. Ein ganz besonderer Höhepunkt erwartet uns am Sonntag, wenn Said el Amir uns mit den Seinen eine "jomdance"-Show liefert! Wir freuen uns, die "World of Orient" auch dieses Mal wieder bei ihrem Wachsen und Werden zu begleiten, der Startschuß zum neuen Ticker ist gefallen. Also, ran an die Buletten!
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Showberichte
Mittwoch, 15. Februar 2017

18 JAHRE WORLD OF ORIENT – Die große Eröffnungs-Gala mit Jillinas BELLYDANCE EVOLUTION!

Die achtzehnte World of Orient startet spektakulär! Veranstalterin Asmahan El Zein ist es wieder gelungen, Jillina mit ihrer neuesten BELLYDANCE EVOLUTION Aufführung zur Europapremiere nach Hannover zu locken. Diesmal geht es um die geheimnisvolle Geschichte der Scheherazade, „
Fantasm – Odyssey of Dreams“ heißt das taufrische „Tanzical“.

Phantastische Tänzer hat Jillina für ihr atemberaubendes Bühnenspektakel engagiert, wir sehen z.B.:

MARGARITA KAMJAKA (Lettland) als Scheherazade,  SHARON KIHARA (USA) die eine weise Frau spielt, RUSLAN KURLOVICH (Lettland) als König Shahriar, LEE NA-MOO (USA) spielt den Sindbad, HEATHER AUED und JILLINA sind natürlich auch dabei, und unsere SHALYMAR tanzt ebenfalls eine Hauptrolle und wirkt sogar bei einigen Choreografien mit!

Außerdem gibt es ja noch das tänzerisch hochrangige, handverlesene Casting-Ensemble - 14 Tänzerinnen aus ganz Europa und zwei aus den USA. Deutschland ist natürlich auch vertreten, wir freuen uns auf Romy Mimus und Djamila! Djamila hat sogar den 2. Platz beim beliebten „Peoples Choice Award“ gewonnen und wird zur Eröffnung der Show ein Trommel-Solo tanzen.

Es gibt nur noch sehr wenige Karten für dieses internationale Feuerwerk der Tanzkunst, schnell sein, heißt die Devise!
Kartenvorverkauf-Info

Donnerstag, 16. Februar 2017

Wir sind schon lang der Ansicht, daß das Rahmenprogramm nicht nur einen, sondern auch zwei Blicke lohnt. So mancher noch unbekannter Edelstein funkelt dort, und auch mancher Star läßt es sich nicht nehmen, auf der beliebten Messebühne seine Tanzkunst zu präsentieren. Wir wollen auch in diesem Jahr im Ticker einige "Rosinen" aus dem Programm picken und hier vorstellen. Den Anfang macht ...

Jana Sahar aus Wolfsburg
"TAUSEND UND EINE VIELFALT"
Kurzinterview von Marcel Bieger

Wir wüßten gern mehr über deinen tänzerischen Weg

Vor knapp 18 Jahren bin ich eher durch Zufall zum orientalischen Tanz gekommen und hatte viele tolle Lehrerinnen und Lehrer (unter anderem Asmahan el Zein, Nabila Sabha und Azad Kaan). 

Seit 12 Jahren unterrichte ich in Wolfsburg bei der evangelischen Familienbildungsstätte und beim VfL Wolfsburg und organisiere alle zwei Jahre meine Schüler-Show "Tausend und eine Vielfalt" in Wolfsburgs Stadthalle (Congress-Park) mit Gast-Tänzern und Tänzerinnen aus der Szene. Die nächste wird am 09.09.17 stattfinden, und Patricia mit Perlatentia wird z.B. mit dabei sein. Außerdem organisiere ich regelmäßig Workshops in Wolfsburg mit tollen Dozenten und Dozentinnen (es waren z.B. schon Azad Kaan und Raksan bei uns), die sehr gut angenommen wurden.

Stell uns bitte die beiden Gruppen vor, mit denen du anreist

- die Gruppe El Shubani trainiere ich schon seit vielen Jahren, und das wichtigste bei uns sind das Gruppengefühl und die Liebe zum Tanz. Zwei Mal hat die Gruppe beim Contest "Bellydancer of the World" in Duisburg den 4.Platz ertanzt. Im Rahmenprogramm der WoO zeigen die El Shubanis mit mir einen Fächerschleier-Tanz.

- die zweite Gruppe ist das Trio "Sentinels" und besteht aus zwei Tänzerinnen meiner Formation Malea (aktuell zweifacher deutscher Meister) und mir. Das Trio entstand durch Zufall im September 2016, und wir sind aktuell "Bellydancer of the World" 2016 Kategorie Fantasy. Im Rahmenprogramm zeigen wir einen Säbeltanz.

Homepages:
www.jana-sahar.de und www.bauchtanz-wolfsburg.de

El Shubani
unten: Trio "Sentinels"
Freitag, 17. Februar 2017

LERNEN VON DEN STARS! - DIE WORKSHOPS DER WORLD OF ORIENT


So viele Kurse, so viele neue Ideen! Heute im Ticker, der komplette Workshop-Plan der "World of Orient 2017" für die kreative und engagierte Tänzerin und natürlich auch den engagierten Tänzer! Anmelden kann man sich
hier ...

Samstag, 18. Februar 2017

Djamila ist eine der bekanntesten OT-Künstlerinnen Deutschlands und hat es in dieser Branche weit gebracht. Ihre Tanzschule ist die größte und erfolgreichste im Großraum Frankfurt/Offenbach und feiert ihr zehnjähriges Jubiläum. Darüber hinaus ist sie eng mit Jillina befreundet und tanzt auch – nicht zum ersten Mal bei Bellydance Evolution mit. Und in diesem Jahr tanzt sie zur Eröffnung das Ehren-Trommel-Solo. Und … aber das erzählt sie uns am besten selbst, hier ist Djamila …

"ICH LIEBE DIE ARBEIT IM TEAM UND GEMEINSAM ZU TANZEN"
Ein Auszug aus dem großen Interview mit Djamila
von Marcel Bieger
Du kennst Jillina schon ewig und drei Tage, wie sieht eure Zusammenarbeit in diesem Jahr bei der Europa-Tournee des neuen Stücks "Fantasms - Odyssey of Dreams" aus

2014 war Jillina mit Bellydance Evolution für das Tribal Festival in Hannover engagiert, und ich nutzte die Gelegenheit mich bei der Online Competition für eine Teilnahme als Tänzerin zu bewerben.

Ich war unendlich aufgeregt, weil dort immer sehr viele hervorragende, talentierte Tänzerinnen mitmachen und nur wenige ausgewählt werden. Als ich die Nachricht bekam, dass ich dabei bin, war ich überglücklich und mein Traum wurde wahr. Ich habe jede Minute der Probenwoche genossen und bei Bellydance Evolution sehr viel über die Arbeit mit Gruppen und Formationen gelernt, was ich heute bei meinem eigenen Ensemble nutze.
Für die neue Show, die bei der diesjährigen World of Orient Europapremiere hat, hat sich Jillina gewünscht, dass die Proben bei mir in der OF-Dance Academy stattfinden, da unsere Räumlichkeiten dafür ideal seien. Darüber habe ich mich sehr gefreut, und es macht mich stolz, so ein tolles Projekt unterstützen zu können.

Was erwartet uns in dem neuen "Dancical" von BDE? Du wirst auch darin zu sehen sein, was dürfen wir von dir erwarten? 

Ich habe nach der Europa Tournee 2014 (Hannover und Mailand) und der Show in Los Angeles auch bei der zweiten Europa Tournee von "Alice im Wunderland"

in Berlin, Rom und Dornbirn mitgetanzt. Aber: Jede Tänzerin, die bei Bellydance Evolution mitmachen möchte, muß sich - auch wenn sie schon öfter dabei war - für jede neue Tournee wieder für einen Platz im „Cast“ bewerben. Auch für die neue Show "Fantasms of the Odyssey of Dreams" waren wieder viele hervorragende Tänzerinnen bei der „online competition“ dabei, und ich war mir unsicher, ob es klappen würde. Kurz vor Weihnachten 2016 habe ich dann die Nachricht erhalten, daß ich ausgewählt worden sei, und war super happy. Die Planungen für die neue Show sind noch in vollem Gange. Wir haben zwar bereits einen Rohschnitt der Musik und die meisten Trainings-Videos bekommen, aber an manchen Choreographien und auch an der endgültigen Musik wird immer noch gefeilt. Auf jeden Fall wird es aber wieder sehr abwechslungsreich und auch spektakulär. Die Musik, wiederum größtenteils von Jillinas Mann Paul Dinletir komponiert und arrangiert, läßt keine Wünsche offen, und Jillina und ihr Team lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, auch bei der Auswahl der Tänze und den verschiedenen Accessoires. So werde ich diesmal unter anderem als Seemann und auch als Walfisch zu sehen sein (lacht)!
Und da die eigentliche "peoles choice"-Gewinnerin, Paulina aus Schweden, in Hannover nicht mittanzen kann, werde ich als Zweitplatzierte an ihrer Stelle das Solo tanzen, was mich natürlich enorm freut und auch motiviert, mein Bestes zu geben.
www.djamila.de
www.of-dance.com
Djamila bei facebook ...

... hier das komplette Interview mit Djamila!
Interview Djamila ...
Bellydance Evolution 2014 in Hannover

Bellydance Evolution 2014 in Los Angeles

Montag, 20. Februar 2017

18 JAHRE WORLD OF ORIENT – Die große Gala "Oriental Stars on Stage" am Samstag


Die zweite Gala der World of Orient, „Oriental Stars on Stage – Best of Oriental Dance Art 2017“ wird ein Highlight der Tanzkunst! Wir sehen an diesem Abend noch einmal die Hauptakteure der Bellydance Evolution Show, diesmal allerdings mit aufregenden Solo-Darbietungen. Freuen wir uns auf: Jillina (USA), Sharon Kihara (USA) Heather Aued (USA), Margarita Kamjaka & Ruslan Kurlovich  (beide aus Lettland), und Lee Na-Moo (USA). Weitere Spitzenstars der Gala: Paradiesvogel Tommy King aus Ägypten, Mahdy Emara (ebenfalls aus Ägypten), die atemberaubende Katerina Joumana (Russland/Österreich), die auch ihr wundervolles Ensemble mitbringt und Omar Jamil nebst Folklore-Ensemble (Syrien). Auch für musikalische Unterhaltung ist gesorgt, es singt Mahmoud Ramadan (Libanon/D).
Aus Deutschland dabei:
Djamila aus Frankfurt, Said El Amirs jomdance company, Raksan aus Berlin, Shahrazad aus Köln mit ihrem Ensemble Salomons Töchter und noch einige mehr …  Für den richtigen Rhythmus sorgt wieder die Trommelgruppe Tabla Rasa aus Hannover.

Noch gibt es einige wenige Karten für die Samstag-Gala! Kartenvorverkauf-Info
Dienstag, 21. Februar 2017

Heute stellen wir Euch aus dem Messe-Rahmenprogramm Yasemin Yavuz vor, die zu den Pionierinnen Hannovers gehört und seit einigen Jahren in Oldenburg lebt und wirkt. Wir bekommen ihr Ensemble zu sehen, und was sie sonst noch alles erlebt hat, erzählt sie uns im Interview:

"TANZEN VERBINDET – MIEINANDER HABEN WIR FREUDE!"
Interview mit
Yasemin Yavuz
von Marcel Bieger

Bitte erzähle uns etwas über Deine tänzerische Entwicklung.

Ich habe mit Sina (Begründerin des Tanzraum) und Purna zu den ersten gehört, die in Hannover überhaupt aufgetreten sind. Es war eine Wahnsinns-Zeit in der es sehr viele gut bezahlte Auftritte gab.

Besonders stolz war ich, mehrere Jahre im „Saadi“ auftreten zu dürfen - eines der ersten Restaurants in Norddeutschland, die regelmäßig Bauchtanz boten. Größen wie Sharazad, Afritha, Zarifa und Jalilah Lorraine (Piranha records) haben dort ebenfalls regelmäßig getanzt.

Um 1990 herum präsentierten wir mit befreundeten arabischen Musikern die erste Orientalische Tanzshow in Hannover, die in wenigen Tagen ausverkauft war.

Da meine Eltern sich einen "normalen Beruf" für mich wünschten, habe ich Gartenbau studiert und bin heute Berufsschullehrerin. Von meiner geliebten Heimatstadt Hannover bin ich dann berufsbedingt nach Oldenburg gezogen, habe geheiratet und 3 Mädchen bekommen.

Tanzunterricht habe ich immer nebenbei gegeben. Aufzutreten hingegen war schwer, da es hier eine gute Szene gibt, die sich zu Kleinstpreisen am Markt bewegt. 2013 habe ich angefangen, zur Untermiete in einer kleinen Tanzschule zu unterrichten. Dadurch konnte ich auch wieder mehr Auftritte für mich gewinnen. Schnell wurde klar, daß die Räume nicht ausreichen. Nach langer Suche konnte ich endlich im Februar 2017 meine eigene große Tanzschule eröffnen. Ich vermute mal, mit 140qm Spiegelsaal eine der Größten hier im Norden zu sein.

Besonders freue ich mich über den ersten Platz in HG 2, sowie den ersten Platz Duo und 3. Platz Gruppe in klassisch bei der letzten deutschen Meisterschaft 2016 Orientalischer Tanz. Großgeworden bin ich mit den Grundsätzen "Tanzen verbindet - miteinander haben wir Freude … Konkurrenz gibt es nicht, sondern man hält zusammen ... " doch die Tanzszene hat sich in den letzten 3 Jahrzehnten in eine völlig andere Richtung entwickelt.
Wir haben mehr Konkurrenz, aber auch mehr Qualität, und durch die TAF Meisterschaften erfahren wir im internationalen Tanzsport eine größere Anerkennung. So war es für mich die logische Konsequenz, auch einmal an solch einer Meisterschaft teilzunehmen.

Was bekommen wir von euch auf der Bühne zu sehen?

Auf der Word of Orient zeigt meine Gruppe "Ensemble Oriental Yasemin" einen klassischen Melaya nach einer Choreographie-Idee von Anett Kecskeméti. Ich selbst werde nicht mit auftreten. Meine Gruppe besteht seit gut 4 Jahren und wir trainieren 1-2x pro Woche. Eine Show haben wir 2015 schon gemeinsam in Oldenburg auf die Beine gestellt. In diesem Herbst steht die Neuauflage an. Wir hoffen natürlich wieder auf ein volles Haus.
Herzliche Grüße,
Yasemin
Homepage: www.orientalische-tanzschule-oldenburg.de
Yasemin bei facebook ...

Ensemble Oriental Yasemin
Mittwoch, 22. Februar 2017

Raksan ist nicht einfach nur eine unserer führenden Künstlerinnen, sie ist auch ihr eigenes Universum. Bei allen ihren Vorführungen und Projekten kann man sich darauf verlassen, daß sie sich vorher große Gedanken gemacht hat, und noch etliches mehr, wie sie uns gleich verrät. Am besten schaut frau mal in ihren Workshop hinein, dort erklärt sich dann alles von selbst. Und lest, was eine der ungewöhnlichsten Tänzerinnen unserer Gemeinde zu sagen hat …

"UND NUN KOMME ICH WIEDER …"
Interview mit Raksan
von Marcel Bieger

Du gehörst zu den führenden deutschen Tänzerinnen in unserer Branche, was bedeutet dir da die WoO?

Die Einladungen der WoO sind wichtige Meilensteine meines Tanzweges innerhalb der "Szene". Nach über 15 Jahren auf Circus- und Varieté-Tournee durfte ich 2001 als Teil des Oasis Danse Ensembles
im Rahmen des internationalen Mega-Ereignisses WoO auf die samstägliche Gala-Bühne - und habe am Sonntagvormittag dann ziemlich unausgeschlafen, aber glücklich meinen allerersten  Säbeltanz-Workshop gegeben .Ich bin noch heute dankbar für dieses Forum für meine ja schon damals nicht unbedingt konventionelle Arbeit, denn dieser Kurs war der erste Schritt in Richtung Wanderdozentin und meine Aufnahme in den Schoß der Orientalischen Tanzfamilie. Daß ich ein paar Jahre später (und mittlerweile fest als Lehrerin und Choreographin im OT-Workshop- und Performancegeschehen Deutschlands und darüber hinaus verankert) dann mit meinem autobiographisch gefärbten Solo-Abend "Raksan tanzt:46 Minuten" das 10-jährige Jubiläum der WoO eröffnen durfte, war mir Freude und Ehre!

M
ein letztes Gastspiel in Hannover muss um 2010 gewesen sein, mein 50. Geburtstag stand ins Haus. Und nun komme ich wieder, inzwischen aus Überzeugung grauhaarig, und freue mich sehr auf das Treffen und den Austausch mit mir seit langem bekannten und neuen Kollegen. Schön, das ich dabei sein darf.
Was bekommen wir von dir auf der Bühne zu sehen?

Mein künstlerischer Schwerpunkt hat sich ab 2010 von der auftretenden Solistin in Richtung Pädagogin, Choreographin, Bühnentanz-Projektleiterin verschoben. Mal wieder selbst im Rampenlicht zu stehen, erfüllt mich mit Vorfreude, Respekt und Aufregung. Teilen darf ich mir das Vergnügen und die Herausforderung mit meiner Offenbacher Kollegin Djamila, in deren OF-Dance Academy ich 2016 und 2015 mit meinem TAI (Tanz-Ausdruck-Improvisation)-Unterrichtsformat zu Gast sein durfte. Djamila ist mir immer als eine an eine fest strukturierte, choreographische Arbeitsweise gewohnte Tänzerin bekannt gewesen - daß sie sich mit einem fröhlichen "Ja, gerne!" auf eine spontane Live-Performance mit mir, auf das Wagnis eines komplett
improvisierten Duos einläßt, finde ich großartig, nehme es als echtes Kompliment  und glaube, daß diese experimentelle Begegnung für uns beide eine Horizonterweiterung mit sich bringt.

Und wenn es uns gelingt, die "Magie des Augenblicks" heraufzubeschwören, könnte das für das hoffentlich geneigte Publikum ein Anreiz sein, am 13. Mai 17 wieder  nach Hannover und ins Freizeitzentrum Vahrenwald zurückzukommen, um dann der  50 min. Abschluss-Werkschau der 14 köpfigen TAI-Bühnentanzklasse (Dank an die Organisation durch Alexandra Michels vom "Tanzraum" ) beim Improvisieren zu zu sehen: orientalisch, zeitgenössisch, aus dem Bauch, aus dem Herzen, aus dem Moment und volles Risiko. Hui!! "Secret Lila"!
http://www.raksan.de/termine/74-secret-lila-werkschau-hannover/event_details

Tanz-Ausdruck-Improvisation, kurz TAI. So heißt dein Programm, und heißt auch dein Workshop. Was genau hat es damit auf sich?

TAI (Tanz-Ausdruck-Improvisation) - in diesem meinem seit 2005 entwickelten konzeptionellen Rahmen für Workshops und Projektreihen geht es um ... eben Entwicklung, um "work in progress".

Seit Beginn meiner Tanzlaufbahn als einer in Vollzeit beschäftigten Bühnenfrau habe ich mich mit der Frage nach einem für mich stimmigen Cross-Over des Orientalischen Tanzes mit anderen tänzerischen Genres, darstellenden Künsten beschäftigt. Über die Form ging der Weg in den Inhalt und in die Aussage, als Pädagogin bin ich so nicht nur bei anderen Tanzsprachen wie dem Modern Dance, dem Ballett fündig geworden, sondern vor allem durch die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Tanzansätzen in dem weiten Feld der Improvisation.Sie ist inzwischen für mich als Lehrerin sowie als Choreographin/ Tanzgestalterin das Mittel geworden, Technik und Ausdruck, Logos und Seele, persönliche Einzigartigkeit und Tradition von Ost nach West miteinander zu verbinden: ein genußvoller Brückenschlag zwischen den unterschiedlichen Kulturen, Denkrichtungen und Tanzwelten.

In meinem Workshop nehme ich die Teilnehmerinnen einfach mal zwei Stunden mit auf Reisen, führe sie von Übung zu Übung in die Körperwahrnehmung, in die Musik, ins Miteinander. "No drills, but a lot of skills" ist die Devise: kein Lerndruck, dafür eine Menge  Erfahrungsraum. Es geht um Bewegungsqualität und Tanzfreude. Klingt doch gut, oder? Und: offen für alle!

Raksan bei
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WORKSHOP "TAI- TanzAusdruckImprovisation" mit RAKSAN am Samstag, 11. März 2017, 15-17h, Infos und Anmeldung hier ...

Donnerstag, 23. Februar 2017

Heute kommt bei uns im Ticker eine wahre Fachfrau in Sachen Tanzgesundheit und Physiotherapie zu Wort. Sie hat auch bereits einige Bücher und Abhandlungen zu diesen Themen geschrieben. Wir reden von Shazadi Simone Paulyn, die zur WoO einen (ent-)spannenden Workshop namens „Faszien-Fitness für Tänzer und Tänzerinnen“ mitbringen wird, darüber erzählt sie uns nun:

"PHYSIOTHERAPIE UND TANZ LASSEN SICH FÜR MICH NICHT MEHR TRENNEN"
Interview mit Shazadi Simone Paulyn
von Konstanze Winkler

Warum liegt Dir das Thema Tanzgesundheit so am Herzen, was möchtest du damit erreichen?

Immer wieder wurde ich im Unterricht und auch auf Workshops nach Möglichkeiten der Behandlung/Vorbeugung von  verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden im Zusammenhang mit Tanz befragt, so dass 2005 mein Buch „Tanz in der Physiotherapie “ daraus entstanden ist. Mittlerweile unterrichte ich seit einigen Jahren in der Ausbildung vom Bundesverband Orientalischer Tanz und schreibe regelmäßig Artikel und Bücher zum Thema Gesundheit, v.a. im Zusammenhang mit Orientalischem Tanz.

Regelmäßig bekomme ich in dem Zusammenhang Anfragen aus der gesamten Bundesrepublik. Dies zeigt mir das große Interesse an dem Themenfeld und Bedarf an möglichen Behandlungsformen gesundheitlicher Probleme, die beim Tanzen zum Tragen kommen.

Physiotherapie und Tanz lassen sich für mich nicht mehr trennen, ich liebe beides. Die Gesundheit der Tänzerinnen & Tänzer liegt mir dabei besonders am Herzen. Der Orientalische Tanz ist ein Tanz, den man bis ins hohe Alter ausführen kann. Man kann ihn einsetzen, um gezielt etwas für seine Gesundheit zu tun, wenn einige Rahmenbedingungen beachtet und geschult werden. Beachtet man einiges nicht, so kann man sich Schaden zufügen, wie mit jeder anderen nicht fachgerecht ausgeführten Sportart auch. Mir ist wichtig, den Tänzerinnen & Tänzern die Vorzüge des OT deutlich zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben auf ihre Gesundheit zu achten, damit sie lange mit Freude und schmerzfrei tanzen können. Am wichtigsten ist es mir natürlich anzusetzen bevor Beschwerden entstehen -  also präventiv.

Deshalb ist bereits ein neues Buch in Arbeit ...

Bei der WoO bietest du einen Workshop namens „Faszien-Fitness für Tänzer und Tänzerinnen“ an. Was genau hat es damit auf sich.

Faszien sind seit einiger Zeit in aller Munde. Es gibt unzählige Artikel sowie Studien über ihre Aufgaben und Wirkung im Körper. Im Rahmen der Physiotherapie erziele ich sehr gute Ergebnisse mit der Behandlung der Faszien. Faszien umhüllen unseren gesamten Bewegungsapparat sowie unsere Organe. Sie verbinden einzelne Muskeln zu Ketten und Systemen, übertragen Spannungen, bewegen, stabilisieren und enthalten viele Wahrnehmungsrezeptoren.

Im dem hier angebotenen zweistündigen Workshop geht es um das Eigentraining, mit dessen Hilfe wir unsere Beweglichkeit, Stabilität, Muskelfunktion und sportliche Leistung verbessern können. Schmerzhafte Muskulatur lernen wir dabei selber positiv zu beeinflussen.

Unsere Faszien „verfilzen“ mit zunehmendem Alter durch Bewegungsmangel, Verletzungen wie Brüche, blaue Flecken, Wunden, ... es können einzelne und auch mehrere Schichten miteinander „verkleben“. Es kann zu Bewegungseinschränkungen und Beschwerden kommen. Auch können sogenannte Triggerpunkte entstehen. Sind sie aktiv, so schmerzen diese „Kügelchen“, die so groß wie ein Kirschkern sein können.

Im Kurs erkläre ich was Faszien sind und welche Aufgaben sie haben. Es ist sehr spannend, das z.B. Verklebungen im Fuß oder Wadenbereich Auswirkungen auf unsern Rücken oder unsere Halswirbelsäule haben können. Wir bearbeiten unsere Faszien mit einer Faszienrolle und Faszienbällen und können so Verspannungen, Verklebungen, unsere Beweglichkeit und unsere Körperwahrnehmung verbessern oder Beschwerden vorbeugen.

Auch im Bereich „Dehnungen“ hat sich einiges getan. Bekannte Dehnungen werden wir ein wenig anpassen, um sie effektiver und die Faszien „geschmeidiger“ zu machen.

Natürlich gibt es mittlerweile viele Bücher und Videos über die Behandlung von Faszien. Es jedoch praktisch direkt anzuwenden, gezeigt und dabei individuelle Fragen sofort beantwortet zu bekommen, bzw. seine eigenen Schwachstellen zu erkennen, das halte ich für ausgesprochen wichtig!

Faszienrollen sowie Bälle bringe ich für den Workshop mit. So können die TeilnehmerInnen verschiedene Rollen ausprobieren, bevor sie sich eine eigene Rolle kaufen.

Es ist wichtig, viel zu trinken. Nach oder beim WS sollten es 1-1,5l Wasser oder Tee zusätzlich sein. Denn beim Rollen mit den Faszienrollen wird Gewebswasser „ausgepresst“. Das Gewebe braucht also anschließend die Möglichkeit, sich wieder „vollzusaugen“. So verbessern wir u.a. den Stoffwechsel im Gewebe.

Eine eigene Matte mitzubringen wäre sinnvoll, da wir während des WS viel auf dem Boden arbeiten. Auf Nachfrage kann ich gern einige Matten stellen.

Ich freue mich auf der World of Orient als Dozentin, auf der Open Stage als Tänzerin und am Stand des Bundesverbandes dabei zu sein. Am Stand wird es einige meiner Bücher zu Messepreisen geben.

www.raqs-shazadi.de * www.geheimnis-beckenboden.de * www.physiofit-hannover.de
WORKSHOP 
„Faszien-Fitness für Tänzer und Tänzerinnen“
mit Shazadi Simone Paulyn
am Sonntag, 12. März 2017, 12:30-14:30 h
Infos und Anmeldung
hier ...

Freitag, 24. Februar 2017

Inci ist seit Jahren Tänzerin und Tanzlehrerin und ist auch schon von Anfang an als Mitherausgeberin beim „jomdance-magazin“ dabei. Ihr Hauptwirkungskreis ist der Großraum Nürnberg, aber wie sie uns weiter unten erzählt, kommt sie auch regelmäßig nach Hannover, um sich, aktiv und passiv, an der World of Orient zu beteiligen. In diesem Jahr bringt sie ihre Gruppe, das Ensemble Farasha, mit.

"SCHAUT DOCH MAL VORBEI …"
Interview mit Inci Brose
von Marcel Bieger

Was bewegt eine Künstlerin dazu, jedes Jahr wieder zur World of Orient zu fahren?

Die World of Orient ist für mich in erster Linie eine in Deutschland einzigartige Plattform für den Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern und das Wiedersehen mit Freunden und Kollegen. Seit vielen Jahren reise ich jeden März nach Hannover, um selbst an den Shows teilzunehmen und andere international gefragte Tänzerinnen und Tänzer zu sehen und kennenzulernen. Das Paket, das Asmahan El Zein und ihr Team bei dieser Messe schnüren, verdient Respekt. Von Jahr zu Jahr gelingt es ihnen mehr, dem orientalischen Tanz einen hohen Stellenwert und damit einhergehend auch eine entsprechende (Medien-)Präsenz nach außen hin einzuräumen. Das finde ich enorm wichtig, daran arbeite ich auch – im Rahmen meiner Möglichkeiten. Die Workshops und Vorträge decken eine große Bandbreite an Themen ab. Der Basar lockt jedes Jahr mit einem Haufen Dingen, die man gerne haben möchte, und verleitet zum Shoppen. An den Messe-Ständen kann man sich über aktuelle Trends, Veranstaltungen, Ausbildungen und so weiter detailliert informieren sowie neue Kontakte knüpfen. Nicht zuletzt sind wir, Said el Amir und ich, auch mit unserem „ jomdance-magazin“-Stand wieder auf der Messe vertreten  – schaut doch mal vorbei!
Stell uns bitte deine Gruppe, Ensemble Farasha, vor.
Das Ensemble Farasha sind die vier Tänzerinnen Alexandra, Leonie, Souza und Zaina. Die Frauen könnten unterschiedlicher kaum sein, teilen aber die Liebe zum orientalischen Tanz miteinander. Das Ensemble ist eigentlich aus einer Laune heraus entstanden. Im Frühjahr 2015 habe ich mit Said el Amir die Workshop-Reihe „Ägypten – eine getanzte Reise“ in Nürnberg abgehalten. Dort haben sich die vier Mädels kennengelernt, sie waren vom Folklore-Tanzen hellauf begeistert. Danach waren alle auch in meinem Unterricht oder Workshops, und so kam eins zum anderen … In den letzten drei Jahren ist das Ensemble Farasha zu einer beliebten Tanzgruppe im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen herangewachsen. Das freut mich riesig, ich bin mächtig stolz und liebe die Zusammenarbeit mit ihnen.
Was bekommen wir in Hannover von Euch zu sehen?

Wir tanzen am Samstag auf der Messebühne. Das Ensemble Farasha präsentiert einen modernen instrumentalen Muwashahat. Und ich … laßt euch überraschen. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dabei zu sein!
www.inci-dance.de
Inci
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Ensemble Farasha bei
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Die World of Orient-Abschluß-Show: “jomdance” at its best! Ich bin bekannt dafür, neuen Talenten und aufstrebenden Künstlern eine gute Ausbildung angedeihen zu lassen und sie dabei zu unterstützen – wenn es an der Zeit ist –, sich einem breiten Publikum präsentieren zu können – auch dafür gibt es mittlerweile zahlreiche, sehr bekannte Tänzerinnen und Tänzer in der Szene.

Da auch Asmahan immer an Talenten interessiert ist, führte uns dieser Gedanke zur Idee der WoO-Abschluß-Show am 12. März 2017 um 16:30 Uhr auf der Messe-Bühne. Wir geben einen kleinen Einblick in die nächste Generation Stars und Sternchen, die aus den „jomdance“-Ausbildungen hervortreten oder schon traten. So freue ich mich besonders darüber, mit einigen der talentiertesten Tänzerinnen diese Show gestalten zu können:
Ghazala (Österreich), Dschinny, Latifah Abdel, Natalia, Olga (alle Deutschland), die jeweils solistisch im klassischen oder modernen „jomdance“-Stil ihr Können zeigen werden. Weitere Tänzerinnen präsentieren sich mit meinen Gruppentänzen. Natürlich werde ich als Initiator von „jomdance“ bei dieser Show auch tänzerisch ebenfalls mitwirken und als Höhepunkt darf ich Shalymar (D) auf der Bühne begrüßen. Die insgesamt ca. 30 Minuten dauernde Show kann allen Interessierten eine Idee davon geben, was in der „jomdance“-Ausbildung vermittelt wird und was sie ab September in Berlin in der nächsten Ausbildung erwarten können.

www.berlin.jomdance.com
www.jomdance.com
Montag, 27. Februar 2017

DIE TANZLESE DES JAHRES – JOMDANCE-SHOW ALS SONNTAGSHÖHEPUNKT

Asmahan el Zein läßt sich immer wieder neue Perlen der Tanzkunst für den WoO-Sonntag einfallen - diesjähriges Kleinod: die Abschluß-Show von Jomdance (Eigenschreibung „jomdance”) Jom steht für Jazz, Oriental Modern und deutet bereits an, worum es bei dem Lern-Programm geht: um die Verschmelzung dieser drei grundlegenden Stile, oder: das Beste aus drei Welten- Wir sind schon sehr neugierig. Said el Amir hat uns folgendes darüber erzählt.

Sonntag, 12. März 2017, 16:30h, Messebühne
WoO-Abschluß-Show
jomdance at its best!

Die jomdance-company (Ltg. Said El Amir) präsentiert eine Show voller Power und Emotionen

Dienstag, 28. Februar 2017

Heute noch eine Rosine aus dem Rahmenprogramm-Kuchen. Samea stammt aus Ankum bei Osnabrück und ist schon seit vielen Jahren tänzerisch aktiv. In diesem Jahr bringt sie ihr Ensemble, "El Khadija", zur World of Orient mit, und was es sonst noch über sie zu sagen gibt, erzählt sie uns nun:

"WIR SIND WIE EINE FAMILIE ZUSAMMENGEWACHSEN“
Samea stellt sich vor
Interview von Marcel Bieger

Wir wüßten gern mehr über Samea und ihre tänzerische Entwicklung.

Durch die VHS bin ich vor 15 Jahren zum orientalischen Tanz gekommen. Musik, Bewegung und die
jeweiligen Kulturen haben mich sofort in den Bann gezogen. Aladin El Kholy, Hassan Affifi, Gamal Seif und Shahrazad sind nur einige, aber meine wichtigsten Wegbegleiter. Tanzen ist mein Lebenselixir. Ich bin Tänzerin und Dozentin an der VHS & in der Erwachsenenbildung, Tanzpädagogin und Choreographin. Mehr als 45 Personen gehören zu meinen festen Tanzgruppen. Bollywood, Tribal - Fantasy, orientalischer Tanz und Folklore, Hip-Hop, Kindertanz und Fantasie -  Tänze gehören zu meinem Repertoire.
Stell uns bitte die Gruppe El Khadija vor.

Meine Gruppe "El Khadija" trainiert zum Teil seit mehr als 5 Jahren mit mir. Besonders traditionelle Tänze aus dem Orient, wie zum Beispiel  Baladi, Ghawazee oder Saidi, werden von dieser Gruppe bevorzugt. Wir sind wie eine Familie zusammengewachsen, die Freude am Tanz verbindet uns.

Was bekommen wir von euch auf der Bühne zu sehen?

Wir hatten eigentlich für die „World of Orient“ einen Ghawazee vorbereitet, leider mußten wir aus Zeitgründen das Programm umstellen. Die Gruppe "El Khadija" präsentiert nun einen Baladi: "El Baladi" von Nancy/Choereographie von Samea.

Ich werde zusätzlich solo mit Isis-Flügeln tanzen (Musik: Lindsey Stirling "Chrystallize"). Die Isis- Flügel werden nicht allein als Tanz-Requisit genutzt, sie sind vielmehr ein Teil von mir. Wir freuen uns sehr auf Hannover und werden unsere geplanten Tänze auf meiner Show am 2.9.2017 im Artland präsentieren. Wieder Freude pur.

Foto rechts: "El Khadiya"
Tausend und einen Gruß,
Samea

Mittwoch, 01. März 2017

DAS BELLYDANCE EVOLUTION CASTING-ENSEMBLE

Wie wir bereits im Interview von Djamlia erfahren konnten, kann man sich bei BDE um einen Platz im Tanz-Ensemble bewerben. Hierfür gibt es eine Online Competition. Dabei kann jede(r) Tänzer(in) mitmachen: Man meldet sich einfach über die Homepage von Bellydance Evolution an, dann kann man sich die Musik und vorgegebene Choreographie als Video herunterladen. Die Choreographie von Jillina muß man dann selbst einstudieren, möglichst exakt nachtanzen und sich dabei filmen. Zusätzlich muß man noch eine eigene kurze Choreographie von circa 2,5 Minuten auswählen. Beide Tänze zu einem Video Clip zusammenschneiden und dann bis zu einem bestimmten Termin auf der Bellydance Evolution Webseite hochladen. Die Videos dieser Online Competition können nur von Jillina und ihrem Team angeschaut und bewertet werden. Nur die Videoclips der Gewinner werden anschließend veröffentlicht. In diesem Jahr haben es sechzehn Teilnehmerinnen geschafft!

Heute stellen wir Euch die erste Hälfte des Casting-Ensembles von Bellydance Evolution vor:

Ainhoa Iturgaiz stammt aus Spanien und hat 2004 mit Orientalischem Tanz begonnen. Tribal Fusion, Bollywood und Burlesque sind später hinzugekommen
Barakalofi ist in Spanien zuhause, tanzt Fusion, Oriental, Tribal und Bollywood in Cadiz. Seit 2012 tanzt sie bei verschie- denen Gelegenheiten bei BDE mit.
Die Italienerin Cristina Dore hat den Orientalischen Tanz 2001 für sich entdeckt und war schon 2015 bei “Alice im Wunderland” bei BDE dabei.
Djamila aus Deutschland steht mitten in einer internationalen Tanzkarriere und war bereits 2015 bei “Alice im Wunderland” dabei.
Aus Italien kommt Elisa, die bereits als Kind Ballett und Modern gelernt hat. Seitdem sind Tribal Fusion und Hip Hop hinzugekommen.
Die Polin Jasirah ist schon seit Jahren in ihrer Heimat als Lehrerin und Tänzerin tätig. Seit 2014 tritt sie bei wechselnden Gelegenheiten mit BDE auf.
Jeka erbl ickte in Valencia in Venezuela das Licht der Welt und erhielt dort auch ihre tänzerische Ausbildung. Seit einigen Jahren lebt sie in Schweden.
Jill Collins aus Philadelphia (USA) hat ihr ganzes Leben dem Tanz gewidmet und auch Tanzerziehung studiert. Seit 2009 ist sie mit BDE verbunden.

Donnerstag, 02. März 2017

Der Basar und seine Händler:
Sahar Okasha - "ICH BIN GLÜCKLICH UND STOLZ, DABEISEIN ZU DÜRFEN"

Sahar Okasha gilt als eine der führenden Mode-Schöpferinnen des modernen Kairo, und nahezu alle großen ägyptischen Tänzerinnen lassen sich von ihr Maß nehmen. Früher arbeitete sie als Kostümbildnerin für verschiedene Fernseh-Programme, ehe sie ihre Liebe zum Bauchtanz entdeckte und sich darauf spezialisierte.
in ganz Europa handelt. Deswegen kommen ja auch so viele Tänzerinnen und Tänzer von überall her. Die Workshops und die Verkaufsstände in dem Souk halten wirklich für jeden Geschmack etwas bereit.

Nachdem ich mehrere Jahre nicht an der WoO teilnehmen konnte, habe ich mir für dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ich stelle meine neuen Kollektionen vor und gewähre allen, die sie tragen wollen, günstige Rabatte. Ich hoffe, daß meine Arbeit gefällt. Wie es auch kommt, ich bin glücklich und stolz, in diesem dreitägigen Gewimmel dabeisein zu dürfen, und wünsche allen Teilnehmern ganz viel Spaß.

Danke, und ich freue mich darauf, euch alle zu sehen,
Sahar Okasha"

Sie schickt der WoO und uns einen lieben Gruß, den wir gern im Ticker veröffentlichen ...
"Liebes World of Orient Festival,

danke für dein Interesse, und es freut mich, wieviel rings herum für dieses Ereignis getan wird. Ich kann Euch versichern, daß es sich dabei um eines der besten Festivals
Freitag, 03. März 2017

Katerina Joumana stammt aus Moskau und hält sich zur Zeit zu Ausbildungszwecken in Wien auf. Mit viel Fleiß und Hingabe an den Tanz hat sie sich in die Welt-Spitzengruppe des OT vorgearbeitet, dabei ist ihre besondere Spezialität die Fusion verschiedener Stile. Für die diesjährige WoO bringt sie die Kombination von Saidi und Trommelsolo mit. Lest jetzt, was sie über ihr spannendes Leben zu erzählen hat …hier ein Auszug aus ihrem langen Interview … 

„DIE EINGEBUNGEN KOMMEN MIR AUS VIELERLEI QUELLEN“

Interview mit Katerina Joumana

von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Trommelsolo und Saidi sind deine Spezialitäten, wie bist du darauf gekommen, sie miteinander zu verbinden?

Ich liebe den Saidi und das Trommel-Solo. Und meine große Leidenschaft gehört dem Fusionieren von Stilen. Vermutlich rührt das von der vielfältigen und gründlichen Tanzausbildung her, die ich in vielen Stilen genossen habe. Sobald ich eine Eingebung habe, kann ich nicht aufhören, daran zu arbeiten, bis ich das Endergebnis vorliegen habe, und das nenne ich dann gern Kunstwerk. 2006 habe ich so manchen Wettbewerb mit „Eigenkompositionen“ gewonnen. Ein Bespiel: in einem meiner ersten Solo-Tänze habe ich die „en pointe-Technik“ (wo die Tänzerin auf den Spitzen der Zehenspitzen steht) mit orientalischem Tanz verknüpft und eine Prise Humor hinzugegeben. Ein anderes Mal habe ich Zeitgenössisch mit OT-Tupfern versehen.

Was wirst du uns bei der World of Orient auf der Bühne zeigen?

Von mir gibt es ein Raks Sharki-Solo und dann noch zwei Stücke von der Joumana Dance Company. Beim ersten Stück tritt die Gruppe mit Fächerschleiern auf, und es liegt mir sehr am Herzen, weil ich ein persönliches Erlebnis damit verbinde. 2011 habe ich im Kaukasus den höchsten Berg dort, den Elbrus
bestiegen. Aber nicht, weil ich Alpinistin bin, sondern um mich auf diese Weise von meinem Bruder zu verabschieden. Er war ein sehr erfahrener Bergsteiger und ein Jahr zuvor auf tragische Weise dort zu Tode gekommen. Ich habe sechs Monate lang so hart wie nie zuvor dafür trainiert. Der Elbrus ist 6548 Meter hoch und gilt als schwierig. Am Tag des Aufstiegs bin ich mit meinem Bergführer um zwei Uhr morgens in 4200 Metern Höhe aufgebrochen. Man muß den Westgipfel des Elbrus vor der Mittagsstunde erreichen, weil danach die Wetterbedingungen und die Vergletscherung ein weiteres Vorankommen fast unmöglich machen.

Wir hatten also keine Zeit zu verlieren und sind ohne Unterbrechung durch hohen Schnee, über Eisflächen und in völliger Dunkelheit marschiert. Es war eisig kalt, und ab einem gewissen Punkt spürt man die Hände und Füße nicht mehr. Das war schon etwas unheimlich, aber wir haben nicht angehalten, und mit einem Mal bot sich mir der unglaublichste Anblick meines Lebens. Ich sehe es heute noch so deutlich wie damals vor mir.

Die Sonne ging am Horizont auf, und der Himmel verfärbte sich in rascher Folge von pechschwarz zu dunkelblau, dann in violett, rosa, orange und gelb. Und der gewaltige Elbrus warf einen Riesenschatten auf diesen Himmel. Ehrfurcht ergriff mich, als sei ich etwas Heiligem begegnet. Dieser Anblick allein schon machte alle Mühen und harte Arbeit wett. Als wir dann später oben auf dem Westgipfel standen, konnten wir ringsum weit ins Land blicken, so als säßen wir in einem Flugzeug und überflogen den Berg. Ich habe vor Glück gelacht und geweint und dann leise meine Abschiedsworte an meinen Bruder gesprochen. Zwei Wochen später habe ich eine wunderbare Musik von dem usbekischen Komponisten Sultanali Rachmatow gehört, und damit war das Stück geboren. Ich habe die Farben des Sonnenaufgangs am Elbrus – dunkelblau, violett und gelb – für die Kostüme ausgewählt. Mit diesem Tanz feiere ich die Schönheit der Natur und unseren ganzen wunderbaren Planeten. Und was das zweite Stück meiner Gruppe angeht, da laßt euch mal überraschen.

Erzähl uns doch bitte mehr über deine WoO-Workshops.

Bei diesem Festival gebe ich einen Kurs. Bei ihm erwarten euch intensive zwei Stunden. Eigens für Asmahan habe ich eine neue Fusion entwickelt, ein Trommelsolo mit Stock. Da erfahrt ihr einige Tipps und Tricks für den Umgang mit diesem Accessoire und einiges mehr über orientalische Tanz-Technik. Dazu kommt eine tiefgehende, aber auch verspielte Choreographie, die Elemente verschiedener Stile miteinander kombiniert. Sie eignet sich hervorragend dafür, die Menge zu fesseln, sei es auf einer Festivalbühne, in Wettbewerb, eine Privatfeier oder zusammen mit Freundinnen. Außerdem erhaltet ihr von mir sogenannte „Quick Fixes“ – letzte Kniffe – damit ihr nach ein paar kleinen und nicht schwierig durchzuführenden Kunstgriffen sehr professionell erscheint
Joumana Cance Company
lest hier das komplette Interview mit Katerina Joumana ...
WS "Show Drum Solo" mit Katerina - hier geht's zu den Workshop-Infos ...

Samstag, 04. März 2017

Natasha Bastrón ist eine der Tänzerinnen, die wie aus dem Nichts auftauchen und sofort Preise abräumen – im letzten Jahr auf dem Tribal-Festival zu Hannover machte sie beim Tribal Star Wettbewerb den 2. Platz, Ende des Jahres wurde sie beim gleichnamigen Wettbewerb zum „Bellydancer of the World“ in der Disziplin Fusion/Fantasy gekürt. Zum Rahmenprogramm der "World of Orient“ bringt die russische Künstlerin, die zur Zeit in Deutschland lebt, ihre Gruppe „Tanfasy“ mit. Hier erzählt sie uns von sich und ihnen …

"TANZ UND FANTASY IST ES, WAS UNS BEWEGT“
Interview mit Natasha Bastrón
von Marcel Bieger


Was bekommen wir von Dir und Deiner Gruppe zu sehen?

Im Rahmenprogramm bei der WoO am Sonntagnachmittag wird meine Gruppe „Tanfasy“ einen ihrer Lieblingstänze zeigen - den Tanz mit Fächerschleiern. Ich zeige auf der Messebühne meine Russian Ethnic Fusion, mit der ich im

November´16 in Duisburg “Belly Dancer of the World”-Titel in der Kategorie Fusion/Fantasy gewonnen habe. Die Mädels sind begeistert, auf einem so bedeutenden Festival auf der Bühne zu stehen; Sie waren auch überglücklich, auf dem WoO Flyer abgebildet zu sein! Ebenso ist es für mich ebenfalls eine große Ehre, bei der WoO mitzuwirken.

Wo kommt der hübsche Name "Tanfasy" her?

Mit „Tanfasy“ tanzen wir zum größten Teil Show-Fantasy. Die Vielfältigkeit dieser Richtung ist faszinierend, sie motiviert und inspiriert uns immer wieder. Tanz und Fantasie ist es, was uns bewegt und uns in eine andere Welt bringt. Tanfasy verbindet diese zwei Begriffe und klingt außerdem sehr ähnlich wie das arabische Wort für “Atem”. Dahinter steckt die Vorstellung, Tanz und Fantasy zu einem gemeinsamen Atem zu verbinden ...

Wie ist die Gruppe entstanden, und was hast du noch alles mit ihr vor?

„Tanfasy“ ist vor 2 Jahren entstanden - als ich anfing, den Bauchtanzkurs in Rheine anzubieten. Das ist meine erste Gruppe und orientalische Showgruppe.  Die volle Besatzung hat ältere und jüngere Tänzerinnen. Sie tanzen und treten gerne gemeinsam auf. Aber auch die Teilnehmerinnen aus anderen Gruppen von mir tanzen da manchmal mit. Bei der World of Orient werden nur unsere Tanfasy-Junioren auftreten. Für mich ist es wichtig, bei meinen Tänzerinnen die Freude am Tanz allgemein und die Motivation, die eigene Tanzkunst zu verbessern, so hoch wie möglich zu halten. Daher ist es von großer Bedeutung, solche hervorragenden Gelegenheiten wie die WoO zu nutzen, die Tänzerinnen in die orientalische Tanzwelt eintauchen, die verschiedenen Facetten davon live erleben sowie Neues über OT erfahren zu lassen, dadurch sich selbst im OT zu finden und die Liebe zum orientalischen Tanz zu vertiefen - So werden wir sicherlich auch viele weiteren
Jahre zusammen tanzen und viele unserer unzähligen Ideen verwirklichen! Natürlich auch dem Publikum präsentieren: Demnächst tanzt Tanfasy in ihrer vollen Besetzung auf dem Festival “Tanz spricht alle Sprachen” in Rheine am 23. April, danach sind die Kinder/Junioren beim “360° Orient” in Osnabrück auf der Kids-Show zu sehen.
Foto rechts: Tanfasy, Foto unten: Tanfasy Junior
Natasha Bastrón
bei facebook ...

Montag, 06. März 2017

BALAHA RECORDS mit toller  neuer CD auf der MESSE!
Sayed Balaha „Layalina Al Halwa”

Sayed Balahas neueste Produktion, „Layalina Al Halwa“, ist eine geballte Ladung von 13 brandneuen Bellydance-Kompositionen, sowohl mit Gesang als auch instrumental.

Ein abwechslungsreiches Album mit einer erlesenen Auswahl von Musikstücken voller Rasse und Leidenschaft (Baladi, Saidi, Trommelsolo) mit herrlichen, schwungvollen und begeisternden Bellydance-Songs und Instrumentalstücken, durchsetzt mit hervorragenden Tabla- und Perkussionsolo-Stücken.

Erstmals auf  einer Sayed Balaha CD: Tarek Bitar! -  Der im Libanon geborene Tarek ist mittlerweile einer der gefragtesten Sänger und Oud-Spieler in Deutschland. Sein Gesang und das Spielen auf der Oud, kombiniert mit der Tabla von Sayed Balaha, wird jede Tänzerin in den Bann ziehen. Layalina - klassische Orientalische Musik, schön akzentuiert, herzig und sehr emotional.

Lutz Scheppank und Sayed Balaha von www.balaha-records.com sind natürlich auch wieder auf der World of Orient mit ihrem Messestand vertreten (im Untergeschoss). Dort könnt ihr nach Herzenslust in jede Menge CDs reinhören, auch in die frischgepresste „Layalina“. Kleiner Tipp, wenn ihr die CD kauft, lasst sie euch gleich vom Meister persönlich signieren!

Die komplette CD-Besprechung von Sayed Balahas „Layalina Al Halwa“ gibt es  hier …

Dienstag, 07. März 2017

Unterhaltung wurde im ägyptischen Bauchtanz schon immer großgeschrieben, und wenn wir hier jetzt behaupten, Tommy King sei unter den ägyptischen Unterhaltern einer der größten, dann ahnt ihr schon, daß wir uns auf einiges gefaßt machen. Einigen nennen in exzentrisch,  wir aber sagen, der Mann hat hart und lange für das gearbeitet, was er auf der Bühne und im Workshop zu bieten hat. Lest hier einen Ausschnitt seines großen Interviews …

„BAUCHTÄNZER MÜSSEN AUS DEM HERZEN HERAUS TANZEN“
Interview mit
Tommy King
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)


Wie sind sich du und der Bauchtanz begegnet, und warum seid ihr euch treu geblieben?

Im Alter von drei Jahren war ich bereits so etwas wie ein Wunderkind im Bauchtanz. Ich habe den ganzen Tag vor dem Fernsehgerät gehockt und mir Tanzfilme aus der guten alten Zeit angesehen, mit Samia Gamal, Naema Akef, Kitty, Taheya Karioka und vielen anderen aus den verschiedensten Schulen und mit  den unterschiedlichen Stilen. Ich habe mich dann hingestellt und ihre Bewegungen nachgetanzt. Tag für Tag, bis der Orientalische Tanz
mir in Fleisch und Blut übergegangen war. Dann habe ich das auf Hochzeiten und Parties vorgeführt, bei meiner Familie und bei allen meinen Freunden und den Freunden meiner Familie, bis es hieß, keine Party oder Hochzeit ohne Tommy.

Du gehörst du zu den großen Namen im ägyptischen Bauchtanz, wie hast du es bis ganz an die Spitze geschafft?

 
Alle Bauchtänzer müssen aus dem Herzen heraus tanzen und zu sich selbst ehrlich sein, bevor sie andere berühren können. Und bitte, ahmt nicht eure Lehrer nach, sondern seid ihr selbst und entwickelt eure eigene Persönlichkeit.

Was wirst du in Hannover auf der Bühne zeigen?

Ich werde 2 oder 3 verschiedene Stücke in meinem ganz eigenen Stil vorführen, damit das Publikum und du Spaß und Freude haben und spüren, daß es eine Ehre für mich ist, vor euch aufzutreten.

Erzähl uns bitte etwas über deine Workshops.

Ich gebe zwei Workshops, zum einen Shaabi nach verrückter Tommy-Art, wir befassen uns mit den alten und den modernen Formen, und natürlich kommt eine Prise Tommy hinzu. Zum zweiten gibt es das Trommel-Solo nach dem Tommy-Stil.
Lest hier das komplette Interview mit Tommy King …
WORKSHOPS mit TOMMY KING

Sa., 11.3., 12:30 - 14:30h “HOT CRAZY SHAABI”
So., 12.3., 12:30 - 14:30h „UNSTOPPABLE DRUM SOLO"


Infos unter
www.world-of-orient.de

Mittwoch, 08. März 2017

Wenn wir an Dänemark denken, fällt uns als erste Dud Muurmand ein, und danach müssen wir überlegen. Das könnte sich ab dieser World of Orient ändern, denn aus Dänemark kommt Regitze “Noura” Rugholm zu uns, sie tanzt auf der Messebühne. Sie hat eine lange tänzerische Erfahrung, unternimmt allerlei und, ja, hat uns neugierig gemacht. Lest, was sie uns über sich zu erzählen hat.

“ICH VERKNÜPFE GERN MUSIK MIT TANZ”
Interview mit
Regitze “Noura” Rugholm
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Bitte stell Dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vor.

Ich heiße Regitze, lebe in Dänemark und trage den Künstlernamen “Noura”. Seit knapp 20 Jahren tanze ich orientalisch. Neben meiner Laufbahn als Tänzerin spiele ich auch die Darabukka (ja, ich weiß, ich kann besser tanzen) und bin eine der wenigen in Dänemark, die Tanz und Musik sehr eng verknüpfen.

Ich unterrichte Tanz, ich trete auf, und ich mache auch bei der Volkstanzgruppe “Folklore Troupe Denmark” mit. Wir beschäftigen uns vornehmlich mit ägyptischen Volkstänzen wie Hagalla, Meleya, Saidi und Nubisch.

Und schlußendlich bin ich Mitveranstalterin beim größten dänischen Tanz-Festival, dem “Danish Open Bellydance”, das alljährlich im November in Glostrup, nahe Kopenhagen stattfindet.
Wie kommt es eigentlich, daß wir so selten skandinavische Tänzer bei uns zu sehen bekommen?

Ich glaube, hier im Norden tanzt man mehr aus Spaß an der Freude (zumindest trifft das auf Dänemark zu), und deswegen drängt es uns nicht danach, in der Fremde aufzutreten. Diejenigen, die aber doch Reisen auf sich nehmen, fahren dann lieber
gleich nach Ägypten oder auf andere skandinavische Festivals wie Stockholm, Oslo, Helsinki oder Kopenhagen. Einige haben sich auch zu einem der Festivals in Ostdeutschland auf den Weg gemacht, aber es stimmt schon, wir sollten uns weiter nach Süden vorwagen.

Was bekommen wir von dir auf der Messe-Bühne zu sehen?

Ihr seht mich mit einem Shaabi, gesungen von Bosy und Mahmoud El Leithy. Der Text gefällt mir gut, und es hat großen Spaß gemacht, ihn tänzerisch zu interpretieren. Deswegen ist es auch meine Choreographie.

Homepage:
www.noura.dk
Regitze "Noura" Rugholm bei
facebook ...


Donnerstag, 09. März 2017

DAS BELLYDANCE EVOLUTION CASTING-ENSEMBLE, Teil 2

Wie wir bereits im Interview von Djamila erfahren konnten, kann man sich bei BDE um einen Platz im Tanz-Ensemble bewerben (näheres dazu  in ihrem ausführlichen Interview …). In diesem Jahr haben es sechzehn Teilnehmerinnen geschafft!

Heute stellen wir Euch die zweite Hälfte des Casting-Ensembles von Bellydance Evolution vor:

Khatiana lebt im tschechischen Prag, tanzt seit ihrer Kindheit und ist mit 11 Jahren zum Bauchtanz gestoßen. 2016 nahm sie an der China-Tournee der BDE teil und tanzte die Herzogin in “Alice”.
Marina Lelenko ist professionelle Tänzerin und Tanzlehrerin aus der Republik Moldau und hat im Inland und in benachbarten Ländern bereits viele Preise gewinnen können.
Naima Sultana kommt aus dem VS-Bundesstaat North Carolina und befaßt sich seit 1994 intensiv mit dem Bauchtanz. 2015 tanzte sie zum ersten Mal bei BDE mit.
Die Schwedin Paulina begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tanz.. Seit 2010 tanzt sie regelmäßig orientalisch, fühlt sich aber auch im Jazz- und Ballett tanz zuhause.
Rachel Reynolds wurde in Mailand geboren und zog später nach Los Angeles, um sich tänzerisch weiterzubilden. Seit 2014 tanzt sie ab und an bei BDE.
Romy lebt in Nürnberg, gehört zu den besten jungen deutschen Tänzerinnen und ist eine der ganz wenigen „Bellydance Superstars“, die sich auch noch bei BDE einen Platz ertanzen konnte.
Satine aus Tschechien hat 2003 zum Bauchtanz gefunden, lehrt heute in der Tanzschule von Eglal und durfte 2012 erstmalig mit BDE in "Dark Side of the
Crown" auftreten.
Shalymar ist die dritte deutsche Tänzerin bei der jüngsten BDE-Produktion. Die Berlinerin hat ein eigenes Tanzstudio und begleitet BDE seit 2010 regelmäßig auf deren Tourneen.


Freitag, 10. März 2017

DAS MESSE-RAHMENPROGRAMM der World of Orient

vom Samstag und Sonntag (auch zum Ausdrucken)
Rahmenprogramm Samstag.pdf & Rahmenprogramm Sonntag.pdf

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