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Showberichte
Gleich zu Beginn des Abends der Midnight Circus, ja, das geht ab, das macht schon gleich Laune, wenn Swing und „burlesque“ sich zum sexy Tribal Fusion treffen. Im zweiten Teil kommen die „Andrew Sisters“, die weiblichen Stars der Swing-Ära schlechthin, in einer Art „Stars on 45“-Format zu Ehren. Das möchte man wiedersehen. – Tribal Fusion-Ikone Cristina Zegarra verzaubert mit einem Dub Step, den sie raumgreifender als gewohnt anlegt und damit noch göttinnenhafter wirkt.
Um das Duo Namadeya war es etwas stiller geworden, doch in diesem Jahr sind sie wieder dabei, wenn auch mit einem uns bereits bekannten Titel von ihnen, „Underwater Love“, den sie sehr raumsparend und innig und mit einem Hauch Salsa anlegen. – Eszter Rembeczki aus Ungarn betritt als Waldgeist oder Faun die Bühne und tanzt uns einen urig wilden Tribal Fusion, der es in sich hat und ganz entschieden die Phantasie anregt.
Eliana hat die Gruppe Liquid Lemon ins Leben gerufen, und die Zuschauer sehen deutlich, wieviel Sorgfalt und Arbeit sie in diese Truppe gesteckt hat. Elegant tanzen uns weiße Nymphen zu Dub Step Tribal Fusion mit Ballett.
Es folgen Gudrun Herold, Isabel de Lorenzo und Silvia Grassi, die einen Swing-Tribal zu „I wish I was Marlene Dietrich“ tanzen. Wir sehen dieses Trio, verstärkt durch Ilham und Philippa Moirai als „ATS Sisters Collective“, auch noch einmal am späteren Abend mit einem ATS, dann der „ATS Soul Train
(Libra Sistas und ihre Tribes)  mit einer ATS-Impro zu Beginn des zweiten Showblocks, und wer davon immer noch nicht genug bekommen konnte, für den gab es noch eine weitere ATS-Nummer mit fliegenden Röcken, dargeboten von Gudrun Herold und Philippa Moirai.
Danielo konnten wir bereits am Vorabend bei BDE bewundern, er ist eher Hip Hopper als Bauchtänzer und zeigt uns jetzt, warum man ihn auf seinem Feld zu den ganz ganz Großen zählt. - Mandara bringen uns in die Pause, und das mit einem hübschen Stück mit Leuchtkugeln, voller Romantik und starker Ausstrahlung. Es läßt sehr hoffen, wenn immer wieder neue Gruppen ins Licht des Genres treten.
Aus den USA kommt Aaliyah Jenny mit einem ergreifend melancholischen Tribal Fusion, um im 2. Stück, mit einem langen Schal bewaffnet, einen eleganten Tribal Fusion zu tanzen. Zum Abschluß dann eine Vorführung zu Beat-Musik. Wir hoffen, mehr von dieser Künstlerin zu sehen. – Amoona Loy nennt sich das Trio um Andreya Pandara, die wir vorher schon als Mitglied des Duos „Namadeya“ gesehen haben. Tribal Fusion zu Dub Step, schwungvoll und synchron.
Die Spanierin Ilham führt einen Schwerttanz ohne große Sprünge und Ausfallschritte vor, nach einem Bodenteil bleibt sie auf der Stelle und dreht sich, sehr stimmungsvoll. – Humor ist, wenn man trotzdem lacht, und das trifft auch auf die holländischen TribAlways zu, eine Truppe, die das Genre wohl ein wenig auf die Schippe nehmen möchte.

Aber schon kommt Patricia und führt uns an die Spitze des Tribal Fusion-Niveaus, wie immer sehr sehenswert.
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Photos © Konstanze Winkler
Grafik/WebDesign: Konstanze Winkler
Josefine Wandel
Midnight Circus
Moderatoren-Duo: Elena Sapega und Jan Trummel
Cristina Zegarra
Duo Namadeya
Liquid Lemon
Eszter Rembeczki
Mandára
Danielo
Amoona Loy
Aailiyah Jenny
Ilham
Patricia Zarnovican
TribAlways

TRIBAL FESTIVAL HANNOVER
13. - 15. Juni 2014

Saturday Night Tribal Show
am 14. Juni 2014
Showbericht von Marcel Bieger
Die große Abendveranstaltung hat stets den Reiz des Besonderen. Hier stellen sich die besten Künstler eines Genres oder Themas dar, und hier findet sich all das Publikum ein, daß zur Szene dazugehört und die Trends und Meinungen diskutiert. Schauen wir uns die „Schau“ also noch mal an und sprechen ganz einfach drüber, was bewegt hat:
Photos © Konstanze Winkler