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die aktuellen Tribal Festival -News:
... und weil es im vergangenen Jahr so schön war, heißt es auch in diesem wieder Manege frei und hereinspaziert ins Zirkusrund! Das 10. Tribal-Festival öffnet am 9. Juni seine Pforten, und Veranstalterin Asmahan el Zein lädt für die Freitags-Show wieder in die Manege ein. Am Samstag und Sonntag paradiert alles ins TKH, wie gewohnt, oder doch nicht so ganz? Steht aber demnächst hier im Ticker. Und dazu alles über die Stars und Sternchen, die Workshops, das Rahmenprogramm, den Contest und den bunten Basar. Und sonst? Heiteres, Verblüffendes, Großartiges, Atemberaubendes, Berauschendes und Sensationelles rund ums Festival. Willkommen, Bienvenue, Welcome!
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Showberichte
12.06.17 - 7. TRIBAL STAR Wettbewerb, die Sieger
10.06.17 - "KoRaBo" bedeutet Collaboration - Interview mit PATRICIA ZARNOVICAN
09.06.17 - "Es kam mir unangemessen vor" - Interview mit YONI BIYÉ
08.06.17 - "Tänzer sind Menschen, die Musik visualisieren" - Interview mit OLGA MEOS
07.06.17 - "Das Unterrichten fließt von einer zur anderen" - Interview mit ELIANA & LISA
06.06.17 - "Beim Tribal Festival bin ich noch da!" - Interview mit INGA PETERMANN
05.06.17 - "Es ist einfach so gekommen!" - Interview mit KELLI LI (Taiwan)
04.06.17 - "Wir kommen wie letztes Jahr" - Gruß von KAROLINA LUX
03.06.17 - "Wir entwickeln unsere Choreografien zu zweit ..." - Interview DUO NAKARI
02.06.17 - "Ich könnte für jedes Sub-Genre ein ..." - Interview mit ASMAHAN EL ZEIN
01.06.17 - "Tanz ist für mich die lebendigste Form ..." - Interview mit ANDREYA PANDARA
31.05.17 - Wo sich 1001 Nacht und der Ferne Osten treffen - Interview mit GINNI
30.05.17 - Eilmeldung! - ALLE STARS der ABENDGALEN auf einen Blick!
29.05.17 - Bunt und toll wie eh und je - Der BASAR des 10. TRIBAL FESTIVAL
27.05.17 - Die SATURDAY NIGHT TRIBAL SHOW im Turn-Klubb zu Hannover
26.05.17 - "Ich bin schon so aufgeregt!" - Interview mit NADIRA
25.05.17 - "Ich will die richtige Welle finden" - Interview mit NATASHA BASTRÓN
24.05.17 - Der Basar und seine Händler - heute: OSMAN ZARGAR Orientschmuck
23.05.17 - "Die Bühne ist Magie" - Interview mit AYSEL AKIKO
22.05.17 - "Herrrreinspaziert - Manege frei!" - Die FRIDAY TRIBAL VARIETÈ NIGHT
20.05.17 - "Sofort wusste ich, das will ich machen!" - Interview mit GABRIELLA
19.05.17 - Tanzen, Tanzen, Tanzen ... - Alle WORKSHOPS im Überblick
18.05.17 - AB AUF DIE BÜHNE MIT EUCH! ... UND TOI, TOI, TOI!

Homepage "Tribal Festival Hannover": www.tribal-festival.de
Donnerstag, 18. Mai 2017

AB AUF DIE BÜHNE MIT EUCH … UND TOI, TOI, TOI!

WERDE DER NEUE STERN AM TRIBALHIMMEL 
- Contest "TRIBAL STAR 2017"

7. International Tribal Award 2017 / Tribal Fusion Competition Hannover/Deutschland.

Die Competition für alle ambitionierten Solo Tribal Fusion Tänzerinnen und Gruppen, die sich ausprobieren wollen, Semi-Profis, Profis und kreative Newcomer, die sich persönlich und künstlerisch weiterentwickeln möchten.

Bewerben können sich alle Tanzschaffenden aus den Bereichen:
ATS, ITS, Gypsy,  Mittelalter, Tribal Fusion, Fantasy-Tanzstile wie Burlesque, Gothic Tribal, Industrial Tribal, Belly Fusion, Oriental Fusion, Fantasy, Ethno Tribal Styles wie Bollywood-, Afro-, Salsa-, Hula-, Samba-, Flamenco-Fusion, u.s.w.

Die Vorstellung der Solisten erfolgt wieder mit Live Drum Solo Challenge!
Bevor es mit dem eigentlichen Wettbewerb beginnt, stellen sich alle Solisten mit einem kurzen (20-30 Sekunden) Live Drum Solo vor.

Die Preise:
Auch 2017 können sich die Gewinner des Wettbewerbs wieder auf außergewöhnliche Preise freuen. Wie z.B. Auftritte (Abendshows) und WS-Dozentur auf der World of Orient und/oder des Tribalfestivals 2018. Sowie Auftritte/WS-Teilnahme auf internationalen Sister Festivals weltweit.

Es sind nur noch wenige Startplätze frei (Solo 3 Plätze, Gruppe 2 Plätze), jetzt schnell bewerben!

Infos und Bewerbungsunterlagen: www.tribal-festival.de
Oder direkt bei: asmahan@asmahan.de

Und auch die Tänzerinnen, die auf dem Weg nach oben schon ziemlich weit gekommen sind, scheuen sich nicht, auch auf einer solchen Bühne aufzutreten. Sei es, um ein neues Stück auszuprobieren, sei es, um in die richtige Stimmung zu kommen, sei es aus Spaß an der Freud' - oder aus allen drei Gründen zusammen.

Was zögert ihr also noch, es auch einmal zu probieren? Die Open Stage ist die freieste, offenste und dankbarste Bühne, die sich nur denken läßt. Wir freuen uns schon, dich, dich und auch euch dort zu sehen. Zum Beispiel hier beim Tribal Festival in Hannover, wo man(n) und frau sich noch anmelden können. Rasch bewerben, es sind nicht mehr allzuviele Plätze frei!

Infos und Bewerbungsunterlagen: www.tribal-festival.de
Oder direkt bei: asmahan@asmahan.de


OFFEN FÜR ALLE -
Präsentiert Euch und Euren Tanz auf der Open Stage

Aller Anfang ist schwer, und wer
als Tänzerin Karriere machen will, muß auftreten, auftreten und
auftreten ...

Nun kann man nicht gleich mit einer Gala beginnen, aber schließlich gibt es ja die Offene Bühne, das Rahmenprogramm, die Open Stage (was eigentlich alles das Gleiche ist).


Und diese werden immer beliebter. Kunststück, da ist ja bereits so manches Talent entdeckt worden.

Einsendeschluß für Eure Bewerbungen zum Contest und
zur Open Stage ist Mittwoch, der 31. Mai 2017
...Anmeldungen unter: www.tribal-festival.de

Freitag, 19. Mai 2017

TANZEN, TANZEN, TANZEN ...
Alle WORKSHOPS des TRIBAL FESTIVALS auf einen Blick:
Samstag, 20. Mai 2017

Gabriella war schon aktiv, als die „Hagalla“ vor neun Jahren das Licht der Welt erblickte, und sie erschien uns damals als eine der weisen, tatkräftigen und frischen Frauen, die im Tribal wie im ATS die Richtung vorgaben. Wir haben uns schon sehr früh um ein Interview mit ihr und ihrer Gruppe „Neas Tribal“ bemüht und das auch bekommen – es wurde eines unserer besten. Und heute, zu ihrem 30-jährigen, interviewen wir sie wieder, was uns ebenso mit Stolz wie mit Freude erfüllt, denn sie ist für uns heute immer noch eine der weisen, tatkräftigen und frischen Frauen, die im Tribal wie im ATS die Richtung vorgeben, vielleicht sogar noch ein bißchen mehr als damals. Lest hier einen Auszug aus dem kompletten Interview ...

„SOFORT WUSSTE ICH, DAS WILL ICH MACHEN!“
Interview mit Gabriella
von Marcel Bieger

Hättest Du vor 30 Jahren geglaubt, daß Du so lange durchhalten würdest?
Ich habe mir null Gedanken darum gemacht. Nachdem ich ja als Jugendliche Leistungssport betrieben, danach tänzerischvieles ausprobiert und ein Jahrzehnt lang verschiedene Gruppen im Volkstanz geleitet habe kam ich eher zufällig zu einem

Bauchtanz-Kurs an der VHS ... Und bin gewissermaßen hängengeblieben. Es fühlte sich damals sehr exotisch an, und ich wollte eigentlich nur tanzen, etwas wozu man keinen Partner braucht. Die Bewegungen, das sich über dieselben ausdrücken können, hat mir sofort gefallen, und ich wußte, das macht mir noch lange Spaß. Ich habe mit Kindern, Frauen allen Alters, kleinen und großen Gruppen, von Anfänger bis Master Class, gearbeitet. Ich hatte ein eigenes Studio über 13 Jahre, an das sich sicher noch einige erinnern können, und ich habe eigene Shows veranstaltet.

Als dann der Tribal/ATS® aufkam, war mir zu dem Zeitpunkt nicht klar, daß das mal eine solche Wende herbeiführen würde. Es war eher wie eine weitere Spielart vom Orientalischen Tanz, die sich aber, Stück für Stück, immer mehr Platz erobert hat, bis ich dann mit Schließung meines Studios nur noch Tribal Style Dance gemacht habe. Es ist für mich zu einer Lebensaufgabe geworden.

Du ziehst als Wander-Dozentin durch die Lande und verbreitest die Frohe Botschaft von den "Neas Fundamentals", deinem eigenen Format.
„Wander Dozentin“…. Da muss ich mal lachen….klingt schon seltsam wenn du das so sagst aber es stimmt ja auch. Mit meiner Traveling school, die ich seit dem ich das Studio aufgegeben habe, führe bin ich überall unterwegs und daher auch ziemlich flexibel. Neas Fundamentals ist einfach eine gute Basis für jede Tribal Tänzerin, weil sie alles beinhaltet was man braucht, denke ich. Diese 4 vollgepackten Wochenenden der Basis sind für viele der Anfang gewesen, vor allem mehr zu verstehen. Ich weiß dass jedes Wochenende davon viel Arbeit für jede darstellt, aber die Mühe lohnt sich kann ich nur sagen. Und ich lasse die Frauen auch nie allein, sie müssen zwar von Beginn an selbst was tun und mitarbeiten aber wenn sie Fragen haben bin ich immer da, seit mittlerweile sieben Jahren . Aktuell ist die 15. NF Gruppe am Lernen und es gibt auch durchaus auch Frauen die die NF Basis noch einmal mitgemacht haben weil sie merken sie haben nach einiger Zeit einen anderen Blickwinkel, verstehen Dinge anders und lernen wieder dazu.
Du bist mit dem Trio "Uniqua" auf vielen Bühnen zu sehen, was habt ihr noch vor?
UNIQUA (bitte nur in Großbuchstaben) entwickelt eigene Ideen, nicht nur mit ATS® Bewegungen sondern auch mit Flamenco-Einflüssen. Wir arbeiten mit dem Flamenco-Fächer, zwar auf der ATS® Basis, nehmen uns aber die Freiheit, das auch abzuändern wenn der Fächer dabei nicht gut aussieht. Denn uns geht es um mehr als nur beim ATS® einen Fächer in der Hand zu halten. Wir haben ein „slow“ und „fast“ Repertoire, welches wir ständig erweitern, ebenso wie wir den Rock in verschiedene Bewegungen miteinbeziehen. Wir sind übrigens beim 10. Tribal Festival in Hannover wieder mit dabei, auch mit einem Workshop, wo wir zu zweit oder dritt unterrichten. Und für 2018 stehen auch schon viele Pläne fest.

Und nicht zuletzt lieben wir ja alle Neas Tribal, dem mittlerweile ältesten Tribe Deutschlands/Europas/der Welt? Was ist dort geplant?
Der älteste Tribe in Deutschland, das reicht ja wohl schon … lach. Wir sind derzeit mit 7 Tänzerinnen und suchen und gehen aktuell neue Wege denn natürlich wollen wir das hohe energetische Level aufrecht erhalten. Also auch hier hält die „New Generation“ Einzug. Weiterentwicklung, kein Stillstand.

Für dieses Jahr haben wir etwas völlig Neues geplant und hoffen, daß wir das in Hannover zum ersten Mal auf die Bühne stellen können. Da wird Neas Tribal ganz ungewohnt zu sehen sein….

Du/ihr seid von Anfang an beim Tribal Festival in Hanover dabei, das in diesem Jahr sein Zehnjähriges feiern kann.
Das Tribalfestival Hannover war das erste Festival in Deutschland, was sich speziell damals des Tribal Style Dances angenommen hatte. Asmahan el Zein, die ja schon lange erfolgreich die WOO organisiert hat, war diejenige, die gemerkt hatte, das dafür ein Klientel in Deutschland gewachsen war. Daß sowohl Solo Künstlerinnen aus der Tribal Fusion Szene, wie auch gestandene Tribalfrauen, die ATS® oder andere Derivate in Gruppen tanzten, diese Möglichkeit des Treffens dankbar annehmen würden. Denn es gibt dort ja auch alles, was die Tribalfrau will: Workshops, Shows, Rahmenprogramm, Bazar und die Möglichkeiten sich zu treffen und auszutauschen, und das über ein ganzes Wochenende. Es gibt nationale und internationale Künstler/innen der Szene, für jeden ist etwas dabei.
Workshop mit Gabriella, Samstag, 10. Juni 2017, 10 – 12 Uhr

ATS® meets Nea’s – Move your ATS® Moves
Im Fluss von Bewegung und Formation mit einem Minimum an verschiedenen Bewegungen.

Du beherrscht die Basis ATS® moves und suchst neue Herausforderungen? Dann probiere die experimentierfreudigen Varianten von Neas Tribal in slow & fast und schaffe ein Feuerwerk an abwechslungsreichen Präsentationsmöglichkeiten.

Einen Move immer wieder anders aussehen zu lassen, indem man sich mit und in dem move fortbewegt, ist „Tanzspaß im Fluss“. Alles in der Impro und immer im Führen-und-Folgen-Prinzip. In diesem WS tanzen wir überwiegend im Slow-Modus, aber auch mit einigen Fast Moves werdet ihr bewegt werden.

weitere Infos und zur Anmeldung hier entlang ...

Neas Tribal bei "Colors of Tribal" im Westerwald, 2011
"Neas Fundamentals" - Unterricht in Heilbronn
UNIQUA, Tribal Festival Hannover 2016
Neas Tribal 2015, Tribal Festival Hannover

Liebe Grüße, Gabriella
das komplette Interview mit Gabriella hier ...
Montag, 22. Mai 2017

HERRRRREINSPAZIERT – MANEGE FREI!

Am Freitag, den 9. Juni 2017, fällt der Startschuß zum 10. Tribal Festival in Hannover: Zirkus „Salto“ öffnet wieder seine bunten Zeltplanen zur Tanzwelt der Sensationen, Veranstalterin Asmahan El Zein lädt ein zur „Tribal Varieté Night“. Die Eröffnungs-Show steht also wieder ganz im Zeichen des Zirkusrunds.

Wir bitten, Platz zu nehmen zum großen Programm mit Attraktionen aus allen Ecken der Welt. Wegen des großen Erfolges wieder zu Gast, Sepiatonic, direkt aus den VSA, mit Electro Swing und der atemberaubenden Karolina Lux, ebenfalls aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten. Da erinnern wir uns gern und freuen uns auf das neue Programm dieser quirligen „Party-Laune-Fraktion“! 

Wer sie im letzten Jahr verpasst hat, kann gern mal in ein Video hineinschauen: http://www.thisissepiatonic.com/media.html da kommt die gute Laune von ganz allein! Karolina Lux ist in ganz vielen Stilen zuhause und hat deswegen ein entsprechend weites Repertoire. Unbedingt sehenswert: ihre Gestik und Mimik! Mal reinschauen? Aber gern: https://www.youtube.com/watch?v=mVtypq0N-l4

Die Festivalleitung beehrt sich weiterhin mitzuteilen:
Programm ab 18.00h Außengelände --- Bunte orientalische Basar- und Kunsthandwerkerstände, orientalisches Café, Wasserpfeifen & Shisha Lounge, arabische Tee-Ecke und orientalische Leckereien --- Live-Musik-Sessions --- großes "Meet & Greet" der Besucher, Künstler und Festivalteilnehmer 2017
Achtung: Möglichkeit zum spontanen Musizieren ist geboten! Trommeln und Musikinstrumente können mitgebracht werden für lockere Jam-Sessions auf dem Außengelände, bis 22:30h.

Programm ab 19.30h im Zelt --- Electro Swing Live Music mit
SEPIATONIC und Karolina Lux (VSA) --- Disco & DJ Tanz für Alle in den Pausen ---
Das bunte Varieté & Tribal-Showprogramm hat aber noch viel mehr zu bieten. Bis jetzt sind schon folgende Künstler fest gesetzt:

Olga Meos
(Kasachstan), Dud Muurmand (Dänemark), Yu-Mi (Japan), Yoni Biyé (USA), Patricia Zarnovican, Inga Petermann, Josefine Wandel, Eliana, Ereshkigal, Dulcinea,
Calaneya-Tribal


Und dann wäre da noch … aber das Programm ist doch gerade erst zur Hälfte geschrieben. Sobald es mehr gibt, dann auch mehr hier an dieser Stelle. Und durch das Programm führt wieder die bezaubernde Hannoversche Jeannie, Elena Sapega.
Also, rasch notieren:

Indoor & Outdoor:
Freitag, 09. Juni 2017

FRIDAY TRIBAL VARIETÉ NIGHT

die Tribal Festival Opening mit Show & Open Air Chill Out 
(Karten: 24€) 

Zirkus Salto
Maschstr. 22-24
30159 Hannover.

Karten-VVK Hannover:
www.VvK-kuenstlerhaus.de (auch online)

Oder online bestellen bei Arno: 
www.tribal-festival.de
Sepiatonic und Karolina Lux rocken das Zelt - hier hält es niemanden mehr auf den Stühlen!
Karolina Lux & Sepiatonic, Tribal Festival Hannover 2016

Dienstag, 23. Mai 2017

Sie sind beliebt wie eh und jeh, die Offenen Bühnen, auch als Rahmenprogramm bezeichnet, und längst sind sich die Profis und Semi-Profis nicht mehr zu fein dazu, sich dort ebenfalls zu zeigen. Und wir, wir freuen uns, daß wir zusätzlich zu den Galen auch noch allerhand geboten bekommen. Wir stellen Euch im Ticker auch in diesem Jahr wieder einige der vielen talentierten Tänzerinnen vor. Schaut doch auch mal bei der Offenen Bühne vorbei.

Aysel Akiko ist Japanerin und im letzten Jahr auf eigene Faust zum Tribal Festival Hannover angereist. Na ja, da lebte sie schon nahe Hamburg und mußte nicht erst die halbe Welt umrunden. Dennoch verbreitet sie fernöstlichen Charme und Exotik, eine Mischung, die man immer wieder gern auf der Bühne sieht.

„DIE BÜHNE IST MAGIE“
Kurzinterview mit
Aysel Akiko
von Marcel Bieger
Wie ist es dir in den letzten 12 Monaten ergangen?

Ich bin einige Male in Hamburg aufgetreten und auch auf einem Theater-Festival in der Nähe von Berlin. Dann bin ich nach Spanien, um bei einem Intensiv-Kurs von Illan Riviére und Alhazar mitzumachen. Und ich war in Frankreich, um dort in einer Show aufzutreten und einen Workshop von Violet Scrap zu besuchen. Auf einer Insel vor Thailand habe ich selbst Unterricht gegeben, und ich habe mich ein wenig auf anderen Tanz-Gebieten fortgebildet: Butoh, Zeitgenössisch, Salsa und nicht zu vergessen Gewichtheben. Und für mich selbst betreibe ich Joga.

Das Tribal Festival Hannover feiert in diesem Jahr Zehnjähriges, wie oft hast du schon an einem solchen Festival teilgenommen?

In diesem Jahr bin ich zum zweiten Mal dabei.

Was dürfen wir von dir auf der Bühne erwarten?

Die Bühne ist Magie, deswegen kann ich selbst noch nicht sagen, was sich dort tun wird. Also, überzeugt euch selbst, was ich dort tanze, und folgt meiner Darbietung mit warmen Herzen. Ich will mein Bestes geben.

Danke Schön & see you soon!
Aysel Akiko


Mittwoch, 24. Mai 2017

DER BASAR UND SEINE HÄNDLER


Wir haben uns bei den Ausstellern des 10. Internationalen Tribal Festivals umgehört, haben sie gefragt, warum sie jedes Jahr so gerne wiederkommen, und uns nach ihrem Spezial-Angebot für die Messe erkundigt. Osman Zargar hat folgende Botschaft:

„ICH FREUE MICH SEHR, WIEDER MIT DABEI ZU SEIN!“
Osman Zargar - Orientalischer Tribal- und Silberschmuck
Liebe Asmahan, alles Gute zum zehnjährigen Jubiläum vom Tribal Festival, und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg! Ich durfte von Anfang an und in jedem Jahr dabei sein und freue mich sehr, auch in diesem Jahr wieder mit dabei zu sein! Dein Showprogramm ist immer super, und
Ich freue mich auch darauf, meine lieben Kunden und Freunde dort alle wiederzusehen.

Besucht mich an meinem Stand, ihr findet mich am Freitag auf dem Open Air Basar vor dem Zirkuszelt, und am Samstag und Sonntag an gewohnter Stelle im TKH. Ich habe Euch wieder viele wunderschöne antike Schmuckstücke von meinen Reisen mitgebracht.

Liebe Grüße,
Euer Osman
ich finde es toll, dass wir Aussteller immer "mittendrin" im Geschehen sind.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Schon seit ein paar Jahren wartet das Tribal Festival zu Hannover mit einigen Besonderheiten auf, die man auf anderen Veranstaltungen nicht findet. Darunter die „Hop-In-Hop-Out“-Workshops, einstündige Kurse zum Hineinschnuppern und sich einen ersten Eindruck von einer Materie zu verschaffen. In diesem Jahr dabei, Natasha Bastrón aus Rheine, letztjährige Vizemeisterin beim Tribal Star-Wettbewerb. Ihr Spezialgebiet ist die internationale Folklore, und als gebürtige Sibirjakin kann sie uns eine Menge Exotisches nahebringen.

„ICH WILL DIE RICHTIGE WELLE FINDEN!“
Interview mit Natasha Bastrón
von Marcel Bieger

Stell Dich unseren Lesern bitte vor.
Ich heiße Natasha Bastrón und lebe in Rheine. Seit ich 7 bin, tanze ich unterschiedliche Tanzstile. Angefangen habe ich mit der russischen und europäischen Folklore, die ich in meiner Kindheit und Jugend im fernen Sibirien gelernt habe.

Ich wohnte in einer wunderbaren Gegend, von unberührter Natur umgeben im Ort Markowo ganz oben in der Nordost-Spitze Sibiriens, nicht weit vom Polarkreis - in der Nachbarschaft von Alaska und der Beringstraße. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 11 Stunden - also buchstäblich "am anderen Ende der Welt". Das Polarlicht gehörte fest zum Winterprogramm sowie Temperaturen von unter -50°, und ja, es gab sogar Eisbären, die mal durch unsere Straßen gewandert sind ...

Vor 7 Jahren bin ich dem Orientalischen Tanz (später auch Tribal!) verfallen. Und heutzutage studiere ich Tanzpädagogik an einer Privatschule mit Schwerpunkt Ballett. Ich leite unterschiedliche Tanzgruppen und eröffne am 2. Juni meine eigene Tanzschule, Rheiner Tanz, im wunderschönen Rheine und unterrichte in ihr neben Bauchtanz Kindertanz, Folklore und natürlich auch Ballett und "Tänzerfit" - ein speziell für Tänzerinnen ausgerichtetes Fitnessprogramm, um ihre körperliche Ästhetik und Fitness noch weiter zu fördern und zu entwickeln. (Das nützt aber auch Nicht-Tänzerinnen viel.) Mehr über die Tanzschule kann man im Internet auf www.rheinertanz.de erfahren. Ihr dürft alle vorbeischauen!

Zum wievielten Mal bist Du beim Tribal Festival dabei (und was hast Du da gemacht)?
Ich bin nun zum 3. Mal dabei. Seit ich in 2015 zum ersten Mal da war, muß ich immer wieder hin! Ich liebe dieses Festival in Hannover: Es ist lehrreich, inspirierend und verbindend, kurzum einfach großartig! Das ist ein Treffpunkt für viele Tanzfreundinnen aus der ganzen Welt und eine hervorragende Plattform für den künstlerischen Austausch!

Mein erstes Mal beim Tribal Festival habe ich eine “Geschichte mit Seidenschleier” auf der Open Stage getanzt. Den Ventilator in meinem Rücken werde ich nie vergessen, denn er hat es mir nicht gerade leicht gemacht Im vergangenen Jahr habe ich am Tribal Star-Wettbewerb teilgenommen und mit Russian Ethnic Fusion den 2. Platz errungen.

Was bekommen wir in diesem Jahr von Dir zu sehen?
In diesem Jahr werde ich eine Fusion mit Voi-Pois tanzen ... damit ist aber schon fast zu viel verraten! (lacht)

Du veranstaltest auch einen der "Hop-In, Hop-Out"-Workshop, was bekommen wir dort geboten?
Ich biete einen Workshop zum Thema „Russian-Oriental Ethnic Fusion“ an. Die Tanzstile zu mischen - und da insbesondere die folkloristischen Tanzstile - ist meine Leidenschaft!

Heutzutage vermischen sich viele Kulturen in unserer Gesellschaft, und ich finde es spannend, die Welle zu finden, wo sie harmonieren, einander ergänzen und bereichern, um das mittels des Tanzes darzustellen. So eine Mischung können die Workshop-Besucher des Hop-In-Hop-Out-Kurses aus eigener Hand, genauer gesagt, in den eigenen Hüften und Beinen spüren! Dieser Tanz hat im November 2016 die Weltmeisterschaft in Duisburg gewonnen (Bellydancer of the World, Kat. Fusion). Die Energie des Volkstanzes ist riesig: Die Tänzerin kann gar nicht langweilig tanzen, und ihr Publikum wird auch auf der Stelle mitgerissen. Ihr könnt das beim Tribal Festival am Sonntag, 12:15 Uhr live erleben - Ich freue mich schon auf diese Stunde mit Euch!
hier geht es zur WS-Buchung ...

Freitag, 26. Mai 2017

Eine Veranstaltung wie das Tribal Festival zu Hannover lebt nicht allein, aber doch in hohem Maße von seinen internationalen Gästen. Zu denen gehören nicht nur Künstler, sondern auch Veranstalter, und so haben sich schon manche Organisatorinnen (es sind durchweg Frauen) im Juni in Hannover eingefunden, um mit Asmahan ein „Sister Festival“ ins Leben zu rufen, das heißt, die Siegerin des Tribal Star-Wettbewerbs reist ins jeweilige Ausland, und von dort kommt die Wettbewerbs-Erste zu uns. In diesem Jahr ist unter anderem die
www.eastcoastbellydance.com Veranstalterin Nadira aus dem schönen VS-Bundesstaat Virginia wieder dabei. Wir haben sie befragt.

ICH BIN SCHON SO AUFGEREGT!
Interview mit
Nadira
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Als du 2014 zum letzten Mal nach Deutschand gekommen bist, hast du Aaliyah Jenny C. mitgebracht, die bei uns hier sehr gut angekommen ist. Aber seitdem haben wir nicht mehr viel von ihr gehört.
Zwei Wochen nach ihrem Erfolg in Hannover wurde bei ihr eine schlimme Krankheit festgestellt, die sie aber besiegt hat.

Inzwischen tanzt und unterrichtet sie wieder und hat sogar ihr eigenes Festival in Utah namens „Raw Ephiphany“ ins Leben gerufen. https://www.eventbrite.com/e/raw-epiphany-2017-tickets-26414459359 Außerdem stellt sie gerade ihre neue CD fertig: „Authentic Communication & Performance“

Wie hat es dir damals in Deutschland gefallen, und worauf freust du dich in diesem Jahr?
Seit 2014 bin ich ganz verliebt in Deutschland, in die Menschen, das Essen und den öffentlichen Nahverkehr. Und ich freue mich schon darauf, mich auf die Suche nach den Lokalen zu machen, in denen man Silvaner serviert. Das ist seitdem mein Lieblings-Weißwein, und leider kriegt man ihn bei uns in den Staaten nur schwer.

Wirst du wieder nach europäischen Talenten Ausschau halten, die in deiner Show auftreten sollen?
Das steht ganz oben auf meiner Prioritätenlisten: Neue europäische Talente für mein East Coast Classic finden! Im letzten Jahr hatten wir Elmira und Almira aus Deutschland bei uns, die sowohl am Wettbewerb teilgenommen haben wie auch in der Show aufgetreten sind. Der OT-Tänzer Hayal war ebenfalls bei uns und hat die Show bereichert. Ich halte ständig die Augen nach neuen Tänzern, Lehrern und Duos offen. Deswegen sitze ich auch gern in der Wettbewerbs-Jury beim Tribal Festival in Hannover.

Erzähl uns bitte etwas über deinen jüngsten Wettbewerbs-Sieger, Bazi Afsun, der sich inzwischen Yoni Biyé nennt und den du in diesem Jahr nach Hannover mitbringst.
Unser diesjähriger „East Coast Classic Professional Tribal Fusion“-Sieger, Yoni Biyé, ist ein unglaublich begabter Tänzer. Er tanzt schon seit vielen Jahren, und es hat niemanden überrascht, daß er in diesem Jahr unser Erster geworden ist.

Wie ist es deinem East Coast Classic in den letzten Jahren ergangen?
Wir hatten großes Glück, daß wir uns trotz des Schneesturms 2016 und den Präsidentschaftswahlen einen Besucherstamm aufbauen konnten, der jedes Jahr wiederkommt, trotz des Wetters, des Verkehrs oder was sonst noch!

Die spanische Tänzerin Barakalofi hatte 2014 den Tribal Star gewonnen und damit einen Auftritt beim East Coast Classic gewonnen
Das Festival hat für ihre Unterbringung gesorgt, ihre Workshops bezahlt, ihr Auftritte bei uns ermöglicht und für ihr leibliches Wohl gesorgt.
Sie hat dann 2015 auch bei uns den Wettbewerb in der Kategorie „Professional Tribal Fusion Category“gewonnen. Zur Zeit wirkt Barakalofi bei der Bellydance Evolution von Jillina mit. Wir werden auch in Zukunft zusammenarbeiten.

Wird es in diesem Jahr wieder eine solche Zusammenarbeit zwischen Asmahan und Dir geben?
Asmahan ist ganz ohne Zweifel die beeindruckendste Festivalorganisatorin und Geschäftsfrau, die ich kenne. Sie war so freundlich, unsere Gewinner zu ihrem Tribal Festival in Hannover einzuladen, und ich fühle mich geehrt, unsere wunderbare Freundschaft in diesem Jahr zu erneuen. Ich bin schon ganz aufgeregt!
Homepages:
www.eastcoastbellydance.com
Yoni Biyé bei facebook ...
Foto links: Yoni Biyé, Foto oben: Siegerehrung ECC 2017 mit Yoni Biyé

Aaliyah Jenny C.
Samstag, 27. Mai 2017

DIE SATURDAY NIGHT TRIBAL SHOW

Freitag ist Spaßtag, da gehen wir ins Zelt, da schauen wir uns die neue Show (ca. 3/4 Stunde) von Karolina und Sepiatonic an, und all die anderen tollen Sachen. Und Samstag? Da zeigt Veranstalterin Asmahan el Zein, was im Tribal in diesem Jahr angesagt ist, da informiert frau sich, da schaut sie gründlich zu, da begeistert sie sich, und Spaß gibt es da auch in Hülle und Fülle. Und dazu gibt es auch 2017 allen Grund, Kunststück, ist ja Zehnjähriges, da muß man die Tüte mit dem Zauberstaub noch ein wenig weiter aufmachen.

Wir bekommen den neuen internationalen Tribal Fusion-Star Olga Meos aus Kasachstan zu sehen, dazu Kelli Li aus Taiwan, Camew aus Japan, Schachlo aus Usbekistan und aus dem europäischen Ausland Moony Orchidaceae (Portugal) und das Duo Nakari aus Österreich. Wie man sehen und staunen kann, ist Asien ganz groß im Kommen.

Auch der deutsche Tribal Fusion kommt zu seinem Recht, er hat mittlerweile international einen so guten Ruf erreicht, daß man getrost das Qualitätssiegel „Made in Germany“ wieder einsetzen darf. Auf der Bühne zeigen sich Pionierin Patricia, dazu Cristina Zegarra und Ida Mahin, die schon bei den „Neuen Wilden“ dabei waren. Der Nachwuchs präsentiert sich mit Samira Saabet, die im letzten Jahr den Tribal Star gewonnen hat, und bei den Gruppen erwarten wir mit Freuden UNIQUA (ATS auf eine ganz neue Ebene gestellt, siehe Interview mit Gabriella in dieser Zeitung) und Coaldust (das heißeste, was Tribal Fusion zur Zeit als Gruppe zu bieten hat). Und es werden noch mehr, bestimmt (können diese Augen lügen?) …
Also, rasch notieren:

Samstag, 10. Juni 2017

SATURDAY NIGHT TRIBAL SHOW

(Karten: 27€) 

TKH Turn-Klubb zu Hannover
Maschstr. 16
30159 Hannover.

Karten-VVK Hannover:
www.VvK-kuenstlerhaus.de (auch online)

Oder online bestellen bei Arno: 
www.tribal-festival.de
Fotos: oben links: Olga Meos
oben rechts: Kelli Li
unten links: Schachlo
unten rechts: Ida Mahin
unten: Duo Nakari
Der Turn-Klubb zu Hannover

Montag, 29. Mai 2017

Bunt und toll wie eh und je - DER BASAR DES 10. TRIBAL FESTIVAL IN HANNOVER

Es soll ja Leute geben, die nicht nur wegen der tollen Künstler, sondern auch wegen des schönen Basars nach Hannover zum Tribal Festival nach Hannover kommen. Und man kann es ihnen nicht verdenken.
Der bunte Markt hält alles bereit, von Tanzkostümen & Zubehör, Musik CDs & Tanz-DVDs, Stoffe, Schmuck, Zimbeln, Trainingskleidung und noch vielem mehr. Es ist immer wieder schön zu erleben, welche Fülle sich vor einem ausbreitet, man möchte am liebsten gleich sämtliche Pretiosen auf einmal erwerben, die einem so verführerisch schillernd und glitzernd entgegenschimmern.

Mit dabei in diesem Jahr sind:

Ginni Bauchtanz-Kostüme
Shaila
Kerstin Jendt Design
Devadasi Design
Osman Zargar
Monas fliegender Basar
Magellan Kontor
ShaliSari
Indian Libaas
Farha Anjoum
SouZan-Design
Tresor de Maroc
Mystery of Darkness
Japanische Zimbeln
Oriental Life

Wozu man den Basar sonst noch nutzen kann? Nun, zum Beispiel für einen Plausch mit Freundinnen bei einem Heißgetränk oder einem Snack an der Bar. Dort kann man sich dann auch gleich gegenseitig die erlegte Beute vorführen.
Öffnungszeiten Basar:
Fr., 09. Juni 2017 (outdoor auf der Zeltwiese)
18 - 22 Uhr (Eintritt frei)

Sa. 10.06.2017 12.00 -17.30 Uhr
So. 11.06.2017 11.00 -17.00 Uhr
Ort: TKH Turn Klubb zu Hannover

Eintritt Tribalbasar inkl. Open Stage & Wettbewerb
Tageskarte 7,- € / Kinder bis 8 Jahre Eintritt frei, Kinder 9 – 14 Jahre 3,– €/Tag
Dauerkarte für 2 Tage 10, – €
Kinder 9 – 14 Jahre 3,– €/Tag
Tages-/Dauerkarten nur an der Tageskasse

weitere Infos hier ...

Dienstag, 30. Mai 2017

EILMELDUNG – ALLE STARS DER ABENDGALEN AUF EINEN BLICK

Jetzt schon alle die Künstler, die an den beiden Festival-Abenden des 10. Tribal Festivals auftreten werden. Für Euch die beste Möglichkeit, Euch den Abend auszusuchen, an dem das für Euch Interessanteste geboten wird – oder am besten gleich beide Abende buchen, um nun auch ja nichts zu verpassen!

Wir geben die Stars hier in alphabetischer Reihenfolge wieder, weil der endgültige Ablauf noch nicht festgelegt ist. Wir aber freuen uns, diesen Coup jetzt gelandet zu haben, warum haben wir das nicht schon früher gemacht?

FRIDAY TRIBAL VARIETÉ NIGHT
Moderation: André Elbing / Asmahan

ATS® Jam (GER)
Calaneya Tribal (GER)
Tribe of Gaia (DNK)
Dulcinea Tribal (GER)
Ereshkigal (GER)
Iza Logonowicz (POL)
Kelli Li (JPN)
Lisa Bügel Jorgensen (DNK)
Nakari Dance Company (AUT)
Olga Meos (KAZ)
Patricia & Perlatentia (SLO/GER)
Tanzraum Burlesque Style (GER)
UNIQUA (GER)
Yoni Biyé formerly known as Bazi Afsun (USA)
Yu-Mi (JPN)

Und natürlich:
Karolina Lux & SEPIATONIC (USA)
macht Euch auf einige Überraschungen mit Gästen gefasst!

SATURDAY NIGHT TRIBAL SHOW
Moderation: Elena Sapega / Bendict Hartsch

Camew (JPN)
Coaldust - Cristina Zagerra (GER)
Cristina Zegarra (GER)
Dud Muurmand (DNK)
Eliana & Lisa (RUS/GER)
Eliana (RUS/GER)
Ensemble Maktub (Schachlo) (GER)
Gudrun Herold & Isabel de Lorenzo (ITA/GER)
Ida Mahin (GER)
Josefine Wandel (GER)
Kelli Li (TWN)
KoRaBo japanese-german fusion collaboration (JPN/GER)
Mirage by Ercan Carikci (GER)
Moony Orchidaceae (PRT)
Nea's Tribal (Gabriella) (GER)
Olga Meos (KAZ)
Samira Saabet (GER)
Schachlo (GER)
Sharineas Tribes (Gabriella) (GER)
Yazz (CZE)
and the PYC Special Surprise Act No. 1
Karten-VVK Hannover:
www.VvK-kuenstlerhaus.de (auch online)

Oder online bestellen bei Arno: 
www.tribal-festival.de

Mittwoch, 31. Mai 2017

Wir haben Yingchun Ding vor sieben Jahren kennengelernt, als wir den chinesischen Tanz-Star Guo Wei interviewen wollten, der aber nur Chinesisch sprach. Yingchun Ding ist gebürtige Chinesin und hat dort Deutsch studiert. Sie bot sich uns als Dolmetscherin an, und uns erschien das wie ein Wink des Himmels. Yingchun tanzt immer schon Bauchtanz, hat sich aber irgendwann darauf verlegt, Bauchtanz-Mode für den gehobenen und den Trainings-Bedarf anzubieten (auf ihrer Homepage, www.ginni.de beschreibt sie das sehr ausführlich). Mit dem sprichwörtlichen chinesischen Fleiß und Einsatz hat sie es geschafft, daß man ihren Stand mittlerweile auf allen Festivals kennt.

WO SICH 1001 NACHT UND DER FERNE OSTEN TREFFEN
Interview mit "Ginni", Yingchun Ding (von Marcel Bieger)
Wie haben sich GINNI Bauchtanzkostüme in den letzten 12 Monaten entwickelt?

Das Geschäft läuft in der letzten Zeit etwas zäh. Da ich auf verschiedenen Basaren auch mit anderen Händlern ins Gespräch komme, vermute ich, daß die Nachfrage von der Tanzbekleidung in der orientalischen Tanzszene zur Zeit generell geringer geworden ist. Die Besucherzahl einiger Shows stagnierte auch, was ich als Händler vor Ort natürlich mitbekomme. Das alles könnte darauf hindeuten, dass die Tanzszene gerade eine ruhigere Phase durchmacht.

Das Tribal Festival Hannover wird in diesem Jahr 10, wie oft warst du schon da, und welchen Anteil hat Tribal an Deinem Angebot?

Ungefähr die Hälfte meines Sortiments ist Tribal und Tribal Fusion zuzuordnen. Ich habe seit vier Jahren auf dem Festival einen Stand. Es war immer wieder schön, beim Festival dabei zu sein, weil das erstens ein wichtiger Verkaufstermin für mich ist und ich dort zweitens die ganze Szene, einschließlich eines Teils meiner Kunden, persönlich treffe.
Welche tollen Angebote bringst du dieses Jahr mit?

Für das Tribal Festival Hannover bringe ich wieder die aktuellste Mode mit. Diesmal sind einige Sachen dabei, deren Stil schlicht, aber elegant ist: siehe die drei Beispielfotos. Ich bin ganz gespannt, wie sie den Tribal-Frauen gefallen.

1001 Grüße,
Yingchun

Homepage:
www.ginni.de

Donnerstag, 01. Juni 2017

Andreya Pandara ist mit dem Duo Namadeya sehr bekannt geworden, dann wurde es in Sachen Tribal etwas stiller um sie, und jetzt ist sie wieder da, pünktlich zum Zehnjährigen des Tribal Festivals zu Hannover. Sie ist auf der Open Stage zu sehen, und sie gibt einen der Hop In, Hop Out-Kurse.

"TANZ IST FÜR MICH DIE LEBENDIGSTE FORM, SPIEL UND AUSDRUCK ZU VERKNÜPFEN"
Interview mit Andreya Pandara
von Marcel Bieger

Zum wievielten Mal bist Du beim Tribal Festival dabei?
Auf der Bühne das vierte Mal. Drei Mal mit "namadeya" (Duo mit Nadine Fernandez) und ein Mal mit Amoona loy (Ensemble mit meinen Schülerinnen). Als Gast bei der Messe, vielleicht 5-6 mal …

Was bekommen wir in diesem Jahr von Dir zu sehen?
OPEN STAGE eine sinnlich fröhliche Latin-Fusion mit Cha Cha & Salsa-Elementen zur Musik: Helado de Chocolade von Eddie.
Andreya hat als Organisationspsychologin fundierte „Coaching“- und Trainingserfahrung und ein großes Talent, andere zu motivieren und zu begeistern.

Mein Erfahrungs-Background: Klassischer Orientalischer Tanz - Tribal-Fusion-Style - Salsa Cross Body Style - Salsa Cubana - Zeitgenössische Tanztechnik - Latein und Standardtänze - Percussion.

Du veranstaltest auch einen der "Hop-In, Hop-Out"-WS, was bekommen wir dort geboten?
We got Latin Soul! Heiße Latin-Moves verbinden sich mit klassischen Tribal-Fusion-Kombis, frechen Schrittfolgen und sexy Salsa-Posing.

Liebe Grüße aus Bremen, Andreya
Stell Dich unseren Lesern bitte vor.
Andreya Pandara aus Bremen beschäftigt sich seit ihrer Jugend mit Tanz und Rhythmus. Zunächst war es Hip Hop und Jazz Dance – dann Salsa und Orientalischer Tanz. Sie wirkt als Solistin, in Duo oder in Ensemble-Projekten.
Sie wurde von international anerkannten Tänzerinnen und Dozenten unterrichtet und bildet sich regelmäßig im tanzwerk Bremen und auf Kongressen weiter.
Duo "namadeya"
hier geht's zur WS-Anmeldung ...

Freitag, 02. Juni 2017

Wer eine Dekade lang Jahr für Jahr ein Tribal Festival durchgeführt hat, das mittlerweile zu den größten der Welt gehört (wenn nicht sogar das größte ist, wie einige meinen), von der wollen wir mehr erfahren. Also haben wir bei Asmahan el Zein per Telephon, E-Mail und anderen Kommunikationswegen angefragt, ob sie Zeit für ein Interview hätte. Natürlich hat sie wahnsinnig viel zu tun, aber da wir ihr Tribal Festival Hannover von Anfang an regelmäßig unterstützen, mußte es einfach irgendwann klappen. Hier ist das Ergebnis, wir sind stolz darauf. Hier ein Auszug aus dem
großen Interview ...

„ICH KÖNNTE FÜR JEDES SUB-GENRE EIN EIGENES FESTIVAL AUF DIE BEINE STELLEN!“
Interview mit Asmahan el Zein
von Marcel Bieger

Bauchtanz-Festivals gibt es viele, mal ein paar mehr und mal ein paar weniger. Aber auf die Idee, bei uns ein Festival nur für Tribal und Artverwandtes ins Leben zu rufen, bist erst du gekommen. Was hat sich vor zehn Jahren zugetragen?
Daß sich das mal so auswächst und erweitert, war damals nicht abzusehen. Als Spaß und quasi als Hobby nur für mich so neben der „World of Orient“ wollte ich einfach mal etwas in der Tribal-Richtung machen, weil es mich persönlich begeistert hat. Vor 10 Jahren gab es einfach (fast) nichts in der Richtung. Mittlerweile gibt es ja „Tribal-Festivals“ und solche, die sich so nennen, im In- und Ausland im Dutzend und epischer Breite in den diversesten Größenordnungen.

Das Tribal Festival Hannover ist aus kleinen, aber originellen Anfängen (Stichwort Zirkuszelt) zum mittlerweile führenden seiner Art in Deutschland und international aufgestiegen, ab wann ist dir klar geworden, dass du etwas wirklich Großes auf den Weg gebracht hast?

Ich denke nicht in Kategorien wie “etwas Großes auf den Weg gebracht zu haben“. Wenn ich von etwas begeistert bin, dann leg ich mit ganzer Kraft los. Wobei ich sagen muß, daß es mittlerweile doch etwas zuviel wird – bei meinem persönlichen Anspruch und Perfektionismus mit zwei großen Festivals hintereinander – erst die World of Orient im März, dann das Tribal-Festival im Juni.
Gäste von allen Erdteilen sind zu Dir angereist, wie stolz bist du auf diese Internationalität, die du dir ja selbst erarbeitet hast?

Auch andere Festivals haben internationale Gäste – da bin ich wahrlich nicht die einzige. Stolz ist auch nicht das richtig Wort. Eher eine persönliche Freude, wenn Dinge gut funktionieren, wenn Künstler und Besucher Spaß haben, sich vernetzen und das Festival seine Aufgabe als internationale Plattform für alles rund um das Thema Tribal erfüllt.

Was hast du für die Jubiläums-Ausgabe des Festivals an Besonderheiten geplant?

Beinahe hätte ich das Jubiläum gar nicht bemerkt. Was auch nicht weiter tragisch gewesen wäre. Diesmal ist es eher so, daß ich Geschenke und Besonderheiten von anderen bekomme. Zum Beispiel das phantastische KoRaBo コラボ  Projekt. Ein Projekt unter der Regie von Patricia Zarnovican (Hannover) und Camew (Japan).
Insgesamt stehen 28 Tänzerinnen am Samstagabend auf der Bühne, davon reisen 11 Tänzerinnen extra aus Japan an.

Oder daß uns Nadira aus den USA vom The East Coast Classic Festival (USA), die diesmal mit dem fantastischen Competition-Gewinner Yoni Biyé (ehemals Bazi Afsun) anreist, zum zweiten Mal besucht. Oder das die megahammergeile Electro Swing Band Sepiatonic mit Frontfrau Karolina Lux wieder bei uns Station macht und, und, und ... Ich fühle mich reich beschenkt und hoffe, daß der Begeisterungsfunke ebenfalls auf alle anderen übergeht.
Es gibt noch Karten!

Karten-VVK Hannover:

www.VvK-kuenstlerhaus.de (auch online)
Oder online bestellen bei Arno: 
www.tribal-festival.de
Lest hier das komplette Interview
mit Asmahan!
Yoni Biyé aus den USA
wieder dabei: Karolina Lux & Sepiatonic

Samstag, 03. Juni 2017

Bei der Durchsicht der WS-Pläne ist uns aufgefallen, daß es immer mehr "Doppelmoderationen" gibt, will sagen, daß zwei Dozentinnen einen solchen Kurs leiten. Eine Entwicklung, die auch international zu beobachten ist. Und da ist uns eingefallen, daß zwei wie das Nakari Duo aus Wien so etwas schon sehr lange tun und zu den ersten gehören dürften, die das hier in Europa angeboten haben. Gesagt, getan, wir haben sie befragt:

„Wir entwickeln unsere Choreographien zu zweit, warum nicht auch die Workshops?“
Interview mit Doro & Michaela vom Duo Nakari
von Marcel Bieger

Das Problem fängt schon beim Namen an, wir nennen so etwas redaktionsintern "Doppelmoderation", aber gewiß habt ihr einen zutreffenderen Namen dafür, daß mehrere Lehrerinnen einen Workshop leiten und durchführen.
Wir nennen das meistens Duo-Workshopleitung, unsere Workshops speziell für Duos haben wir zusammengefaßt unter
"Spotlight Duet".

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, gibt es dafür Vorbilder? Was habt ihr bislang damit für Erfahrungen gemacht?

Bei uns hat sich das einfach so ergeben, da wir ja meistens im Duo tanzen, und auch unsere Choreographien immer im Team entwickeln, arbeiten und tanzen wir einfach viel gemeinsam. Da gibt es auch viele Unterrichtsthemen, die wir gern im Duo unterrichten. Es gibt aber unterschiedliche Gründe, warum wir zu zweit unterrichten. Einige unserer Workshops haben das Tanzen im Duo zum Thema, wir tanzen mittlerweile seit bald zehn Jahren zusammen, da ist das einfach ein bißchen zu unserer Spezialität geworden. Für so einen Duo-Workshop fänden wir es unpassend den alleine zu unterrichten.

Dann gibt es einige Sachen, die wir gemeinsam unterrichten, wie zum Beispiel unser Choreographie-Projekt, da wir die Choreographien zu zweit entwickeln und es für die Gruppe viele Vorteile hat, wenn zwei Lehrerinnen dabei sind und wir uns so besser um alle kümmern können.
Oft unterrichten wir aber auch einfach im Duo, weil wir außerhalb Österreichs durch das viele gemeinsame Tanzen auch nur als Duo wahrgenommen werden und nicht als Einzelpersonen, und uns viele Veranstalter nur im Duo anfragen, obwohl sie sich einen Workshop aus unserem Solo-Angebot aussuchen.

Auch wenn wir im Duo sehr ausgeglichen und einheitlich wirken, tanzen wir sehr unterschiedlich wenn wir nicht gemeinsam tanzen. Unsere regelmäßigen Klassen unterrichten wir immer alleine, das gemeinsam zu machen, könnten wir uns gar nicht leisten, aber immer, wenn wir finden dass es sinnvoller für unsere Schülerinnen wäre, unterrichten wir zusammen.

Vorbilder dafür hatten wir eigentlich nicht, unseren ersten gemeinsamen Workshop haben wir schon 2009 gegeben. Allerdings haben wir schon gute Erfahrungen damit gemacht, wenn mehrere Lehrerinnen im Raum sind, zum Beispiel sind bei Amy Sigils Unmata ITS Intensives und Zoe Jakes Dancecraft Intensives beide jeden Tag von ein bis drei Helferinnen unterstützt worden.
Wie geht das vor sich: Löst ihr beiden euch ab, teilt ihr den Kurs in zwei zeitliche/räumliche Hälften? Vielleicht veranschaulicht ihr das ein wenig daran, wie ihr bei eurem WS "Skirt Flirt - ITS Tribal Dialect With Skirts" vorgehen wollt.

Wir haben unsere Workshops zu zweit immer sehr genau geplant und wechseln uns circa alle zehn Minuten ab, je nachdem, wie lange ein Abschnitt dauert. Wir planen den Workshop gemeinsam, und teilen uns dann auf, wer welche Teile anleitet, die andere kümmert sich in der Zeit um die Musik und um Einzelkorrekturen. Oder wenn es darum geht, Bewegungsfolgen abzunehmen, tanzen wir an unterschiedlichen Stellen im Raum vor, bei Drehungen zum Beispiel jemand vorne und jemand hinten, dadurch können alle besser sehen, was passiert. So können wir es wirklich bestmöglichst ausnutzen dass wir zu zweit im Workshop sind; wenn wir nur den Workshop in zwei Hälften teilen würden, hätten unsere Schülerinnen nicht wirklich einen Vorteil davon. Bei unserem "Skirt Flirt" Workshop werden wir es genauso machen.

Da ist ein international gefragtes Duo seid, bekommen wir  euch auch in der Abend-Show zu sehen, was führt ihr uns dort vor?
Wir freuen uns schon sehr, wieder in der Freitagabend-Show im Zirkuszelt zu tanzen, das hat uns letztes Jahr sehr begeistert. Wir lieben ungewöhnlichere Bühnen, und das Publikum rundherum in Augenhöhe zu haben, ist einfach ein ganz eigenes Gefühl. Sehen werdet ihr unser Stück 'SnowDrops', ein Frühlingserwachen. Zur Musik der in Wien lebenden Künstlerin Soap&Skin zeigen wir unsere ganz ruhige Seite zu schmelzendem Eis und erblühenden Schneeglöckchen.

Liebe Grüße, Doro & Michaela
www.nakari.info
Workshop Duo Nakari am So., 12:30 - 14:30h: Skirt Flirt- ITS Tribal Dialect with Skirts
hier geht es zur
Info und Anmeldung ...

Sonntag, 04. Juni 2017

Das letztjährige Tribal-Festival hatte viele Höhepunkte, aber ein Auftritt dürfte allen noch lange im Gedächtnis geblieben sein: Karolina Lux & Sepiatonic haben eine knappe Stunde lange das Zirkuszelt zum Beben gebracht. Schon nach wenigen Stücken hat es niemanden mehr auf den Sitzen gehalten, und wo immer sich ein freies Plätzchen fand, wurde gehottet, gebeatet, getribalt, gesurft, geschwooft und … Schon vom Aufzählen wird einem ganz schwindlig. Also, die Gelenke geölt, leichte Nahkampfkleidung angezogen und die Umhängetasche übergeworfen, Karolina und Sepiatonic kommen in diesem Jahr wieder, noch einmal für eine knappe Stunde, und es dürfte diesmal noch schneller in der Manege eng werden!

„WIR KOMMEN WIE LETZTES JAHR“
Gruß von Karolina Lux
Deutsch von Marcel Bieger

In den vergangenen zwölf Monaten haben wir uns hauptsächlich darum gekümmert, unseren Sound zu bearbeiten und noch dichter zu machen. Dazu gehören auch ein paar neue Stücke. Eines davon erscheint kommenden August auf

Im Frühjahr haben wir unsere eigene Show zuhause aufgenommen, „Bridge the Gap“, mit vielen Gasttänzern, die zu unserer Musik aufgetreten sind.
einer weltweiten Sammlung von Electro Swing Musik bei „Trapeze Worldwide“. Wir hatten auch auf anderem Gebieten Erfolg, als wir auf verschiedenen größeren Musik- und Kunst-Festivals eingeladen worden sind (z. B. „What the Festival“ in Oregon, „Lightning in a Bottle“ in Kalifornien und bald auch auf „Electric Forest“ in Michigan). Dank dieser Veranstaltungen haben wir neues Publikum für uns erschlossen und haben unserem kreativen Konzept neue Anregungen vermittelt.
Wir kommen wie letztes Jahr als Trio: Karolina Lux (Gesang, Trompete und Tanz), Anthony Meade (Posaune und Gesang) und Ethan (eZel) Zirin-Brown (Baß, elektronische Instrumente).Wir freuen uns schon sehr darauf, euch unsere neuen Songs mitsamt einer rasanten Non-Stop-Show zu präsentieren und uns dabei von einigen ganz besonderen Gästen des Tribal-Festivals begleiten zu lassen!!

Ganz liebe Grüße und bis bald … Karolina
Die Show enthält auch Kooperationen mit anderen Musikern und Sängern. Wir würden diese Show gern einem größerem Publikum vorstellen, aber zur Zeit reisen wir mit der kleinen Gruppe durch die Lande.
Karolina Lux unterrichtet auch 2 Workshops,
Infos und Anmeldung hier ...

Montag, 05. Juni 2017

Das Tribal Festival zu Hannover ist wahrlich ein internationales Festival, schließlich sind Bauchtanz und Tribal ja auch internationale Angelegenheiten. Aus dem fernen Taiwan, der großen Insel vor dem chinesischen Festland, stammt Kelli Li, und die kommt ganz schön herum. Sie war sogar schon bei Tribal Umrah, gilt als eine der führenden ITS-Tänzerinnen und reist jetzt endlich auch zu uns an. Willkommen, Kelli Li. Hier ein Ausschnitt aus ihrem Interview:

„ES IST EINFACH SO GEKOMMEN!“
Interview mit Kelli Li
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Du tanzt beides, OT und Tribal Fusion. Wo liegen für dich die Hauptunterschiede zwischen beiden?

Ich glaube, die Hauptunterschiede liegen in der Bewegungs-Qualität und in der Intension. Weitere Unterschiede dürften in der Ausdruckskraft, der Körperbeherrschung, der Ausdehnung im Fluß bestehen.

Aber auf dem Gebiet des Raks Sharki habe ich noch einiges zu lernen, deswegen füge ich lieber gleich hinzu, daß das nur meine Meinung ist.

Du hast dir international einen Namen als ITS nach Unmata-Künstlerin und -Lehrerin gemacht. Warum hast du dich gerade für diesen nicht ganz einfachen und anspruchsvollen Stil entschieden?

Eine interessante Frage! Ich habe das jedenfalls nicht so geplant, und es ist einfach so gekommen. Wahrscheinlich steckt Gottes Wille dahinter. Ich habe Amy Sigil 2011 beim Tribal Massive kennengelernt. Und sie war eine der Lehrerinnen beim Asia Massive 2012 auf Taiwan. Wir sind ins Plaudern gekommen, und sie hat mir verraten, daß sie 2013 ein ITS Intensive veranstalten wolle. Da stand für mich fest, daß ich zu Tribal Umrah mußte, um an meinem ersten Unmata ITS Intensive teilzunehmen, und das war 2013. Bislang habe ich Level 1 ungefähr viermal gemacht, Level 2 drei Male, Level 3 zwei Male und Level 4 ebenfalls zwei Male, und jedes Mal habe ich das Gefühl, wieder etwas dazugelernt zu haben. Meiner Meinung nach ist ITS nach Unmata nicht nur ein Tanz-Format, es bringt mir darüber hinaus auch Arbeit in der Gruppe, Führungsqualitäten, Vertrauen, das Achten auf Kleinigkeiten, Großzügigkeit und überhaupt ein großes Herz bei. Mit anderen Worten, ich lerne dabei wirklich eine ganze Menge.
Was werden wir von dir beim Tribal Festival auf der Bühne sehen?

Einen Tribal Fusion mit einer Menge Improvisation. So ganz genau habe ich mich aber noch nicht entschieden. Ganz ehrlich, ich entscheide mich meist je nach Art der Veranstaltung darüber, was ich tanzen werde, und das hängt auch davon ab, wie ich mich dann gerade fühle. Sogar zum selben Musikstück tanze ich unterschiedlich, das hängt ganz von der Atmosphäre meines Auftritts ab. Aber keine Bange, wenn es so weit ist, steht mein Entschluß fest!

Was lernen wir in deinen Workshops in Hannover?

Ich gebe auf dem Tribal Festival zwei Workshops: Zum einen „ITS EXPOSURE“, für den ich einige Schritte und ein paar Spaß-Formationen vorbereite. Das Weitere richtet sich danach, wie sehr die Teilnehmer sich einbringen. Wir werden auf jeden Fall viel Spaß dabei haben, den ITS zu erkunden.

Zum anderen „Multified Drum Solo Workshop“. Dabei geht es nicht darum, Schritte zu irgendeinem beliebigen Trommelsolo zu lernen. Nein, wir wollen erkunden, wie man traditionelle Trommelsolo-Choreographie-Techniken auf rhythmische elektronische Musik überträgt. Wir übertragen verschiedene Variationen in den Electro Pop. Tänzerinnen reagieren auf unterschiedliche Rhythmen mit unterschiedlichen Layerings. Das ist die große Gelegenheit für euch, eure Techniken auf die Probe zu stellen und dabei auch noch Spaß zu haben.

Lest hier das
komplette Interview
mit Kelli Li ...
Sa., 10. Juni 2017, 15 – 17 Uhr,
Unmata ITS Exposure Workshop
So., 11. Juni 2017, 10 – 12 Uhr,
Electric Music – Multifid Drum Solo
weitere Infos und zur Anmeldung hier entlang ...

Dienstag, 06. Juni 2017

Von Inga Petermann gibt es gleich mehreres zu berichten, und das lassen wir sie mit eigenen Worten tun. Inga hat Anfang des Jahrzehnts zu den „Jungen Wilden“ gehört, einer siebenköpfigen, losen Vereinigung junger Tribal Fusion-Tänzerinnen, die angetreten waren, den deutschen Tribal Fusion in den Angeln erbeben zu lassen. Daß diese besondere Stilrichtung mittlerweile auch international ein eigenes Qualitätszeichen ist, verdanken wir auch diesen Sieben. Inga stellt uns nun ihre Truppe, die Pandaloons, vor, und dann teilt sie uns mit, warum sie im Anschluß ans Tribal Festival nach Kanada umzieht …

„BEIM TRIBAL FESTIVAL BIN ICH NOCH DA …“
Inga Petermann über ihre nächsten Pläne
von Marcel Bieger

Mit ihr haben wir eine erfahrene Größe aus der nationalen und auch internationalen Tribal Fusion Szene als Trainerin und Freundin. Weitere Mitglieder der Gruppe sind Anike Martin, Elain Vogel, Karolin Rasche, Regina Zeiser und Susanne Lehmann.

Unsere Festival-Premiere hatten wir 2013 unter dem Namen ''Inga And Friends'' beim Tribal Festival Hannover. Seit 2015 folgten immer weitere nationale und auch internationale Auftritte, jedoch sind wir immer wieder gerne in Hannover dabei, dieses Jahr schon zum 5. Mal!

Uns verbindet eine lange und tiefe Freundschaft, die sich auch in unseren Choreografien und Auftritten widerspiegelt. Unser neues Tribal Fusion Stück ist ein ruhiger Tango, mit etwas Glamour, viel Gefühl und leichter Dramatik. Gleichzeitig ist dies auch erst einmal unsere Verabschiedung, zumindest solange bis Inga wieder nach Deutschland zurückzieht.

Sehen könnt ihr uns am Sonntag, den 11. Juni im Open Stage Block um 13:30.
Kanada
Bei uns ist gerade super viel los, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, ist ja doch jetzt alles zeitlich sehr eng. Niki (Ingas Mann) fliegt am 30. Mai und ich dann Ende Juni (voraussichtlich 26.)

Ein paar Stichpunkte: Niki hat gerade seinen Doktortitel erhalten, und bei der Jobsuche hat sich dann Kanada herauskristallisiert. Wir ziehen in die Hauptstadt Ottawa. Ich werde weiterhin als Fitnesstrainerin und Tänzerin/Tanzlehrerin tätig sein. Wir werden vermutlich so 2-3 Jahre dort bleiben. Ich habe vor, die Zeit mehr zur Fortbildung in Sachen Tanz zu nutzen. Im Juli findet in Montreal erstmalig das Festival „Tribal Momentum“ statt, zu dem ich gerne hin möchte um Kontakte zu knüpfen!

Und ja, beim Tribal Festival Hannover bin ich noch da, sehen uns also nochmal. Werde mit meinen Pandaloons tanzen, und meine Projektgruppe tritt wieder auf. Es steht ein neues Trio in Planung, aber solange da nichts fest geklärt ist, mag ich noch keine Infos zu rausgeben.

Ganz liebe Grüße,
Inga
Pandaloons
Wir sind eine Tribal Fusion Bellydance Gruppe aus Springe, in der Nähe von Hannover, unter der Leitung von Inga Petermann.

Mittwoch, 07. Juni 2017

Bei der Durchsicht der WS-Pläne ist uns aufgefallen, daß es immer mehr "Doppelmoderationen" gibt, will sagen, daß zwei Dozentinnen einen solchen Kurs leiten. Eine Entwicklung, die auch international zu beobachten ist. Das nächste Workshop-Duo, welches wir Euch heute vorstellen möchten, sind Eliana Hofmann und Lisa Müller-Albrecht:

„DAS UNTERRICHTEN FLIESST VON EINER ZU DER ANDEREN"
Interview mit Eliana & Lisa
von Marcel Bieger
uns bei einem Festival oder einer Show gesehen haben, haben wir darüber gesprochen, wie toll es wäre, ein Projekt gemeinsam zu machen. Ich finde, wir harmonieren sehr gut als Menschen und Tänzerinnen in unserer Weltanschauung und Arbeitsweise. Ich freue mich sehr, mit Lisa im Tanzsaal und auf der Bühne zu stehen und unsere gemeinsame Arbeit auf dem Tribal Festival Hannover präsentieren zu dürfen. Vielen lieben Dank an Asmahan für ihre Unterstützung!

Lisa: Ich genieße es sehr, mit vielseitigen und starken Tänzerinnen wie Eliana, Lorena Galeano (2015), Anasma (2016) oder Samantha Emanuel (2017) arbeiten zu dürfen. Der Austausch von Ideen und die Erfahrung einer gemeinsamen Performance ist eine Bereicherung von unschätzbarem Wert für mich. Das Tribal Festival Hannover ist ein perfekter Anlaß, unseren lang gehegten Wunsch einer Zusammenarbeit auf der Bühne und im Workshop zu verwirklichen. Außerdem freue ich mich natürlich darauf, jetzt, ein Jahr nach meinem Umzug aus der Schweiz, die deutsche Tribal Szene noch besser kennenzulernen!

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen als Duo auf dem Tribal Festival Hannover dieses Jahr zu tanzen und zu unterrichten?

Eliana:
Eigentlich wollten wir beide schon seit Ewigkeiten zusammenarbeiten! Jedes Mal wenn wir
Wie geht das vor sich: Löst ihr beiden Euch ab, teilt Ihr den Kurs in zwei zeitliche/räumliche Hälften? Vielleicht veranschaulicht Ihr das ein wenig daran, wie Ihr bei eurem WS "Gravity-Twisted Dance Ideas" vorgehen wollt.

Eliana & Lisa: Wir werden den Workshop gemeinsam leiten, das heißt, das Unterrichten fließt von einer zu der anderen, und wir beide begleiten die Schülerinnen beim Tanzen und geben ein individuelles Feedback. Wir haben unser Konzept sorgfältig vorbereitet und ausgearbeitet und freuen uns, unser Wissen und unsere Tanzideen mit allen Tribal Fusion-Begeisterten teilen zu dürfen.

Ihr Lieben, wir freuen uns auf Euch! Euch erwartet ein spannender Workshop mit Kombis, Technik und einer Prise Unerwartetem für Euer Tanz-Repertoire! Und natürlich mit viel Spaß!
Was bekommen wir von Euch auf der Bühne zu sehen?

Lisa & Eliana: Unser neues gemeinsames Baby, die Choreographie "Gravity"! Einen Teil der Choreographie werden wir in unserem Workshop am Samstag, den 10. Juni unterrichten, von 15.00-17.00 Uhr. Hintergrund ist die unsichtbare Kraft der Gravitation, die die Bahnen der Planeten bestimmt. Diese Grundidee nehmen wir als Inspiration und entwickeln weiter, spielen damit und setzten tänzerisch um

... Vielleicht habt Ihr schon unseren kleinen Teaser-Trailer zu dem Workshop gesehen - zu dieser Musik werden wir auch tanzen und unterrichten. Die Tanzkombinationen aus dem Video bieten Euch einen kleinen Eindruck von vergangenen Darbietungen und sollen einen kleinen Vorgeschmack gönnen und Lust auf mehr machen.
Bis bald auf dem Tribal Festival Hannover!
Hier geht´s zum Workshop-Trailer bei YouTube ...
Homepage Eliana: www.eliana-dance.de, Eliana bei facebook ...
Homepage Lisa: www.tribalisa.ch, Lisa bei facebook ...
Workshop, Sa., 10. Juni, 15 – 17 Uhr
Eliana & Lisa (RUS/DE)   
Gravity – Twisted Dance Ideas
hier geht's zur Anmeldung ...
Lisa Müller-Albrecht
Eliana Hofmann

Donnerstag, 08. Juni 2017

Tribal ist wahrhaft international, und wer das immer noch nicht glaubt, der werfe einen Blick auf die Liste der internationalen Gäste. In diesem Jahr ist Asien sehr stark auf dem Tribal Festival zu Hannover vertreten. Aus Japan kommen sie im Dutzend, aus Mittelasien sind mehrere Vertreterinnen dabei, und wir stellen heute die wichtigste Vertreterin des Tribal aus Kasachstan, dem neuntgrößten Land der Erde, vor, von woher wir, glauben wir noch nie eine Künstlerin auf der Bühne hatten – willkommen, Olga Meos.

“TÄNZER SIND MENSCHEN, DIE MUSIK VISUALISIEREN.”
Auszug aus dem Interview mit Olga Meos
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Leider wissen wir nur sehr wenig über dich, stell dich uns doch bitte vor.

Hallo, Tanzwelt, ich heiße Olga Meos und mit Mädchennamen Shereykayte. Aber ich fühle und denke schon lange als eine Meos. Ich kam in Zentral-Kasachstan zur Welt, habe schon im Kindergarten angefangen zu tanzen, und während

all meiner Jahre hat der Tanz mich in der unterschiedlichsten Weise und in den verschiedensten Formen begleitet. Und ich habe oft davon geträumt, auf einer richtigen Bühne aufzutreten. Und wenn ich dann tatsächlich auf einer richtigen Bühne gestanden habe, fühlte sich das auch immer genau richtig an. Meine Mutter hat eine starke künstlerische Ader, und sie hat meinen Wunsch zu tanzen immer unterstützt. Aber in meiner Heimat galt so etwas nicht als richtiger Beruf. Und mein Traum, einmal ein eigenes Tanzstudio zu eröffnen, lag in fernster Ferne (Kasachstan ist ein islamisches Land). Deswegen habe ich den Beruf einer Programmiererin ergriffen und sogar ein Jahr lang ausgeübt. Doch ich habe rasch gemerkt, daß das nicht das Richtige für mich ist: den ganzen Tag nur sitzen, jeden Tag der gleiche Ablauf, nur 30 Urlaubstage im Jahr … Aber am Abend tat sich eine ganz andere Welt für mich auf. Tanz, Kreativität, Spaß, positive Erlebnisse und viele Gespräche mit Gleichgesinnten. Meine IT-Ausbildung hilft mir natürlich bei vielen Gelegenheiten, aber meine Seele hat immer nach Kunst, Tanz, Bühne, Tanzen lehren und Veranstaltungen organisieren gestrebt.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben, und wie hast du ihn entwickelt?

Eigentlich haben ich in den acht Jahren sowohl solo als auch mit unseren Gruppen-Auftritten so gut wie alles einmal ausprobiert. Heute nennt man uns eine Kombination aus Weiblichkeit und Wagemut mit toller Bauchtanz- und Isolationstechnik.
Was wirst du uns beim Festival auf der Bühne zeigen?

Ich werde dort zeigen, wie glücklich ich bin, als Gast auf euer Festival eingeladen worden zu sein. Es macht mich so stolz, bei euch zu tanzen, und ich will all meine Energie mit euch teilen.

Was lernen wir in deinen Workshops?

Ich gebe euch meine persönlichen Erfahrungen mit auf den Weg, wie man sich selbst in der Technik entwickelt und wie man in sich selbst neue Schritte sucht. Wir begeben uns in unseren Körper, nach oben und unten, nach links und nach rechts.

Im zweiten Kurs füllen wir unseren Tanz mit Gefühlen und lernen zu verstehen, wie so etwas funktioniert und welche Hilfsmittel wir dafür brauchen.

WORKSHOP
Sa., 10. Juni 2017,
12:30 – 14:30h
Olga Meos   
JUST DRILL IT! /
Pimp your Level!

Anmeldung hier ...
WORKSHOP
So., 11. Juni 2017
10:00 – 12:00h,
Olga Meos
„Roller Coaster“/Contrast of eMotion Olga Meos Style

Anmeldung hier ...
Olga Meos bei facebook ...
Lest hier das komplette Interview mit Olga Meos ...

Freitag, 09. Juni 2017

Die VS-amerikanische Veranstalterin Nadira beehrt das Tribal Festival und bringt Yoni Biyé mit, der bei ihrem Wettbewerb den ersten Platz errungen hat. Wir gestehen freimütig, vorher noch nicht viel über diesen jungen Mann gehört zu haben, und so wollten wir natürlich mehr wissen. Alles haben wir noch nicht über ihn in Erfahrung bringen können, aber doch so einiges …

„ES KAM MIR UNANGEMESSEN VOR“
Interview mit Yoni Biyé
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Wann und warum hast du deinen Künstlernamen geändert?

Im Januar dieses Jahres habe ich mich von Bazi Afsun in Yoni Biyé umbenannt, weil ich über systemische Veränderungen und die ethnische Darstellung meiner Kunst nachgedacht habe. Vor allem mein Freund Kiran Bains hat mich darauf aufmerksam gemacht, daß meine Namenswahl kulturell unangemessen sein könnte. Mir wurde dann bewußt, daß ich mir einen Künstlernamen aus der Sprache Paschtu (Hauptsprache Afghanistans, Sprache der Paschtunen) gegeben hatte, dabei kenne ich diese Sprache nicht, nicht einmal Menschen, die Paschtu sprechen, ich bin auch nicht im entferntesten Afghane, ich hatte noch nie einen afghanischen Lehrer und nicht die geringste Erfahrung mit irgendeinem afghanischen Tanzstil. Es kam mir immer unangemessener vor, mit einem solchen Namen herumzulaufen, und so habe ich ihn schleunigst geändert; diesmal unter Berücksichtigung meiner eigenen kulturellen Herkunft und meiner wahren Volkszugehörigkeit. Ich will damit auch nicht Kritik an anderen üben, die Namen haben, welche nicht ihre Volkszugehörigkeit widerspiegeln, und diese Worte sollen auch nichts über die Gemeinschaft der Tänzer aussagen. Ich habe meinen Künstlernamen nur deswegen geändert, um auf meine eigene Reise hin zu dem Ziel zu verweisen, wie sich ein verantwortungsbewußter Weltbürger verhalten sollte.
Du hast beim East Coast Classic Festival in diesem Jahr den ersten Platz gemacht.

Das war, ganz ehrlich, einer der erhebendsten Momente meines Lebens. Die ganze Umgebung des Festivals atmete den Wunsch, Resonanz für unsere Auftritte zu erzeugen. Dieser Wettbewerb war völlig frei von allen Gedanken, die anderen schlagen zu müssen. Wir haben uns vielmehr darauf konzentriert, uns jeweils selbst zu übertreffen, nicht aber andere, und das erst hat es uns ermöglicht, auf der Bühne das Allerbeste aus uns herauszuholen und unsere Mitbewerber zu unterstützen. Deswegen wohnten diesem Wettbewerb für mich auch weder Streß noch Nervosität inne, und ich hatte den Eindruck, daß es den anderen ebenso erging. Nadira (die Veranstalterin) versteht sich darauf, ein solches Gefühl der Gemeinsamkeit zu erzeugen und uns vergessen zu machen, daß wir eigentlich gegeneinander antreten. Wir stehen vielmehr unter dem Gefühl, alle zusammen für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten. Und ich hatte und habe den Eindruck, daß alle anderen bei diesem Wettbewerb, insbesondere Jenny Nichols, die es auf den zweiten Platz gebracht hat, mir vielmehr dabei geholfen haben, alles aus mir herauszuholen und mich selbst zu übertreffen.

Welche Erwartungen hast du an Deutschland?

Ehrlich gesagt versuche ich, überhaupt keine Erwartungen aufkommen zu lassen, weder positive noch negative. Ich will vielmehr alles in mich aufnehmen und mit offenem Herzen und offenen Augen darauf reagieren.
Ich weiß, daß ich das ganze Festival Wochenende lang mit wunderbaren Menschen zusammenkomme und zweien meiner absoluten Vorbilder begegne, Olga Meos und Josefine Wandel. Ich freue mich schon sehr auf das, was sie unterrichten werden. Davon abgesehen bin ich schon sehr aufgeregt auf die Reise, denn Deutschland verändert und bewegt sich in eine sehr ermutigende Richtung. Ich möchte mit eigenen Augen erfahren, welche Umgebung und welche Kultur dafür sorgen, daß so wunderbare Faktoren entstehen konnten. Und dazu bietet sich keine bessere Gelegenheit als eine Veranstaltung von Asmahan.

Was bekommen wir von dir auf der Bühne zu sehen?

Ich habe mich während meiner College-Zeit mit den unterschiedlichsten Tänzen beschäftigt, vor allem örtlich begrenzte Volkstänze in Amerika. (Yoni spricht von „vernacular dances“, für das es noch keine eindeutige deutsche Übersetzung gibt, schränkt dieser Begriff doch die Art der Völkstänze auf diejenigen der Sklaven ein, welche dieselben aus Afrika mitgebracht haben; Yoni versteht den Begriff aber in einem davon abweichenden Sinne, indem er ihn auf alle Kulturen ausdehnt, deren Vertreter nach Nordamerika gekommen sind, ohne daß ihre Kultur zum Bestandteil der gesamten amerikanischen geworden sei.)

Eines haben mich all diese Tänze gelehrt, man kommt durch sie mit einer authentischen Musik in Berührung. Für mich entsteht diese Verbindung spontan und kommt sehr oft zustande.

Ich weiß noch nicht so genau, was ich auf der Bühne vorführen werde. Vermutlich kommt ein Tribal Fusion-Stück aus Durham-Technik (klassisches Ballett & Modern & Afro-Karibisch), „Vernacular Dances“ und der „Release Technique“ (bestimmte Bewegungs- und Atem-Technik aus dem Modern, aber auch den Kampfkünsten). Ich zeige meine Fortschritte in der Interaktion mit dem Publikum, damit ihr auch alle die Geschichte, die ich erzähle, und die Gefühle, die ich mitteile, versteht.
Ganz liebe Grüße, Yoni Biyé
P.S. Wir haben Yoni auch gefragt, was denn sein neuer Name bedeutet. Als halber Jude und halber Kreole (Haiti) stellt der Name auch eine Mischung aus beiden Kulturen dar. Man muß dazu bedenken, daß unser „j“ im Englischen mit „y“ wiedergegeben wird. Yoni ist eine Koseform von Jonathan, seinem eigentlichen Vornamen, und Biyé drückt lautmalerisch das französische „billet“ aus (Französisch ist die offizielle Sprache auf Haiti).
Yoni Biyé bei facebook ...

Samstag, 10. Juni 2017

Allmählich sickert immer mehr über die Glanzlichter und Überraschungen des 10. Tribal Festivals durch. Ein außergewöhnliches Projekt, namens KoRaBo, soll offensichtlich neben den Hauptstars der Höhepunkt der Samstag-Gala werden. Es ist uns gelungen, Projektleiterin Patricia Zarnovican noch zu erwischen und um eine Stellungnahme zu bitten:

„KoRaBo コラボ“ bedeutet Collaboration
Interview mit Patricia Zarnovican zum Projekt „KoRaBo“
von Konstanze Winkler

Was bitte ist KoRaBo? Wie seid Ihr auf die Idee dazu gekommen?

Camew aus Tokio, die ja schon zwei Mal beim Tribalfestival Hannover zu Gast war, kontaktierte mich im November 2016 mit der Idee zu einer Kollaboration mit unseren Schülerinnen. Sie war gerade zu einer „Intensive“ in Osnabrück und machte dann einen Abstecher nach Hannover, um mit meinen Tribal Fusion Schülerinnen aus dem „Tanzraum Hannover“ eine Choreographie einzustudieren. Als ich dann im März 2017 in Japan war, brachte ich ihren Schülerinnen eine Choreographie von mir bei. Drei Tage vor dem Festival treffen beide Gruppen erstmalig aufeinander und proben beide Choreographien gemeinsam als eine zusammenhängende Performance. Der Name „KoRaBo“ ist an das englische "Collaboration" angelehnt, auf diese Art und Weise kürzen Japaner gern englische Worte ab.

Was werden wir von Euch am Samstag auf der Show-Gala zu sehen bekommen?

Wir sind - neben Camew und mir - 10 Tänzerinnen aus Tokio (die Gruppe „Udanagra“) und 16 Tänzerinnen aus dem Tanzraum Hannover, also insgesamt 28 Personen auf der Bühne. Entsprechend mußten
Camew und ich die Choreographien so gestalten, daß alle Platz haben und ein harmonisches Ganzes bilden. Die Performance enthält Elemente aus dem Tribal Fusion Bellydance, ATS® sowie Vogueing-Techniken, Ankoko Buto(h) (japanisches Tanztheater) und auch improvisierte Teile.

Wird dieses Projekt dann auch in Japan aufgeführt? Und ist an eine Fortsetzung des Projekts gedacht, wenn ja, welche?

Es ist geplant, das Stück auch in Japan aufzuführen, vermutlich im Frühjahr 2018. Wenn wir dieses Festival (hoffentlich erfolgreich) hinter uns haben, werden wir uns in die weitere Planung stürzen. Die gemeinsame Arbeit seit Herbst 2016 hat uns allen bisher so viel Spaß gemacht, daß wir schon für die Zukunft weitere Projekte im Auge haben! Aber zunächst haben wir die Samstags-Gala vor uns und freuen uns schon sehr!

Liebe Grüße,
Patricia

Camew und Patricia
KoRaBo, zu sehen auf der Samstag-Gala! Karten gibt's noch an der Abendkasse!

Montag, 12. Juni 2017

7. TRIBAL STAR WETTBEWERB, DIE SIEGER:


Zum 7. Mal fand in diesem Jahr der Wettbewerb „Tribal Star“ statt. Zuerst sahen wir die Auftritte der Gruppen, danach stellten sich alle Solo-Künstler wieder der Herausforderung zum knapp 1 minütigen Live-Trommelsolo (begleitet von Mahmoud Ramadan und Castano). Nach dieser Pflicht die Kür, in der wir hauptsächlich Tribal Fusion, aber auch „contemporary“ und Ethno Fusion geboten bekamen. Nach guter Tradition erhalten die ersten drei Platzierten wertvolle Preise (unter anderem auch von dieser Zeitung), während die Restlichen allesamt auf dem 4. Platz landen und natürlich ebenfalls Preise bekommen. Hier die Sieger:
Kategorie Solo:

1. Platz: Yu-Mi (Japan)
2. Platz: Moony Orchidaceae (Portugal)
3. Platz: Yoni Biyé (USA)

4. Platz: Diana Horn, Isabell, Ita It’s Art,
Mara Ma, Niccy

Und bei den
Gruppen:

1. Platz: Ensemble "udanagra", Ltg. Camew (Japan)
2. Platz: Mirage (Ltg. Ercan Carikci)‘
3. Platz: Klassika (Ltg. Ercan Carikci)

4. Platz: Sundaynce Formation (Ercan),
GHS Dance Group (Ercan)

Wir gratulieren allen Gewinnern herzlich!


Foto rechts: Die Gewinner des 7. Tribal Star Awards
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