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Gabriella war schon aktiv, als die „Hagalla“ vor neun Jahren das Licht der Welt erblickte, und sie erschien uns damals als eine der weisen, tatkräftigen und frischen Frauen, die im Tribal wie im ATS die Richtung vorgaben.

Wir haben uns schon sehr früh um ein Interview mit ihr und ihrer Gruppe „Neas Tribal“ bemüht und das auch bekommen – es wurde eines unserer besten. Und heute, zu ihrem 30-jährigen, interviewen wir sie wieder, was uns ebenso mit Stolz wie mit Freude erfüllt, denn sie ist für uns heute immer noch eine der weisen, tatkräftigen und frischen Frauen, die im Tribal wie im ATS die Richtung vorgeben, vielleicht sogar noch ein bißchen mehr als damals.
„SOFORT WUSSTE ICH, DAS WILL ICH MACHEN"

Interview mit Gabriella

von Marcel Bieger
Hättest Du vor 30 Jahren geglaubt, daß Du so lange durchhalten würdest?

Ich habe mir null Gedanken darum gemacht. Nachdem ich ja als Jugendliche Leistungssport betrieben, danach tänzerisch vieles ausprobiert und ein Jahrzehnt lang verschiedene Gruppen im Volkstanz geleitet habe kam ich eher zufällig zu einem Bauchtanz-Kurs an der VHS ... Und bin gewissermaßen hängengeblieben. Es fühlte sich damals sehr exotisch an, und ich wollte eigentlich nur tanzen, etwas wozu man keinen Partner braucht. Die Bewegungen, das sich über dieselben ausdrücken können, hat mir sofort gefallen, und ich wußte, das macht mir noch lange Spaß. Ich habe mit Kindern, Frauen allen Alters, kleinen und großen Gruppen, von Anfänger bis Master Class, gearbeitet. Ich hatte ein eigenes Studio über 13 Jahre, an das sich sicher noch einige erinnern können, und ich habe eigene Shows veranstaltet.

Als dann der Tribal/ATS® aufkam, war mir zu dem Zeitpunkt nicht klar, daß das mal eine solche Wende herbeiführen würde.
Es war eher wie eine weitere Spielart vom Orientalischen Tanz, die sich aber, Stück für Stück, immer mehr Platz erobert hat, bis ich dann mit Schließung meines Studios nur noch Tribal Style Dance gemacht habe. Es ist für mich zu einer Lebensaufgabe geworden.

Welche von Deinen Träumen haben sich erfüllt, welche hast Du aufgegeben und welchen unerfüllten trauerst Du nach?

Da muss ich überlegen… Träume, das ist ein großes Wort. Ich hatte und habe immer viel Freude daran gehabt, Menschen ein Stück auf ihrem Tanz-Weg zu begleiten, das ist unverändert geblieben.

FCBD® live zu erleben, war ganz sicher ein Traum, den ich mir erfüllen konnte. In den USA als erste deutsche Tribal-Dozentin zu unterrichten ein weiterer.

Es gibt keine unerfüllten Träume, denen ich da nachtrauern würde ... Ich freue mich nach wie vor, daß ich soviel erleben darf, und es berührt mich tief zu erleben, wie aus Frauen Tänzerinnen werden, wie sie aufblühen, wie sie erleben wie vielschichtig dieser Tanz in ihr Leben eingreifen kann und wie sehr er sie bereichern kann.

Du hast ATS® von den Anfängen an mitgemacht und alle Höhen und Tiefen dieses Stils erlebt. Erinnerst du dich noch daran, wie du damals auf den ATS® gestoßen bist?

Sehr gut sogar, auch wenn mittlerweile unglaublich viel Zeit vergangen ist und sich sehr viel getan und verändert hat. Damals (das hört sich an wie … vorm Krieg …. lach), da gab es zwar schon Internet aber bei weitem nicht in dem Maße wie heute. Es gab noch MCs und Videos, und es gab mehrere Punkte, wie American Tribal Style Dance ® in mein Leben kam.
Man konnte damals über verschiedene Anbieter Musik bekommen, einer davon war Hans Schreiber von „Darbukka“. Er empfahl mir damals eine MC von FCBD®, sagte mir, das sei Tribal und jetzt was Neues und groß im Kommen. Ich war von der Musik erstmal nicht so überzeugt und hab sie eher gelangweilt beiseitegelegt. Dann gab es Marion Schrank, mit der ich schon damals über den BVOT (Bundesverband Orientalischer Tanz) befreundet war. Sie war für die Abteilung Videos zuständig, und sie bastelte sogenannte Schnipselvideos, auf denen ein kunterbuntes Allerlei zu sehen war. Marion schickte mir irgendwann ein Video auf dem FCBD® zu sehen war und das hat mich sofort umgehauen. Über sie bekam ich auch das Video „Tattoed One“ von FCBD® und sofort wußte ich, das will ich machen und meine Frauen müssen da einfach mitziehen … Lach …  Und dann bot Marion mit ihrer Freundin Tanja diesen Stil als Gruppen-Workshop beim Kongress des BVOT an, und ich habe mein damaliges Ensemble für orientalischen Tanz gebeten mit mir diesen WS zu besuchen damit wir damit gleich alle denselben Wissensstand haben und sofort anfangen können. Dieser WS war mit soviel Liebe vorbereitet und durchgeführt, daß alle, die dabei waren, sofort davon gefangen waren. (Jede lief danach mit ihrem Bindi das ganze Wochenende voller Stolz herum.).
Und kaum zurück haben wir damit angefangen, recherchiert, versucht, mehr Infos zu bekommen usw. So kam ich zum American Tribal Style Dance ®, den mal damals noch nicht so klar definierte, wie es heute der Fall ist.

Was hat dich damals bewegt, dem ATS treu zu bleiben?

Er hat wohl vom ersten Sehen irgend etwas in mir angetickt. Diese Haltung, das Stolze, Erhabene, Ruhe ausstrahlende unterschied sich so sehr von dem Bling Bling und Sexysein des OT, es war eher urweiblich … und dann noch die Gemeinschaft, das waren für mich wichtige Dinge. Und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr erkannte ich, wie vielschichtig das alles ist. Und das es alles andere wie einfach und leicht ist und daß kleine Fehler eine große Wirkung haben können, leider. Das alles gemeinsam mit meinen Frauen zu erleben, zu bewegen, sich damit vorwärts zu kämpfen, das hat uns zusammengeschweißt, anders als es beim dem OT der Fall war. Wir wurden zu einer Familie, einer gewollten, selbst ausgesuchten Tanz-Familie.
Der ATS ist keine schnellebige Richtung, aber auch keine stur konservative, die sich überhaupt nicht von der Stelle bewegt. Was hat dich dazu bewegt, zusätzlich noch einige eigene Varianten hinzuzufügen und diese später zuerst mit Neas Tribal und dann mit anderen vorzuführen?

Ich wollte von Beginn an niemals nur eine Kopie sein, sondern immer gesagt, FCBD® ist in den USA, wir sind hier, sie inspirieren uns, aber wir wollen kein Abziehbild davon sein. Mich hat zwar die Idee fasziniert, überall auf der Welt miteinander tanzen zu können, aber ich wollte niemals alles 1:1 übernehmen. Und so habe ich schon sehr früh eigene Wege eingeschlagen. Das fing zum Teil mit kleinen Mißverständnissen in der Übersetzung an oder durch schlechtes Videomaterial und zu eigenwillige Eigeninterpretation. Ich habe zwar die technische Basis, so gut ich es konnte, übernommen und dennoch eigenes hinzu gefügt. Ich fand die Mittelalter-Musik sehr passend, wie z. B. Corvus Corax und habe damals Monika von „Nesimah“ (mit der ich in engem Kontakt stand) gefragt, was sie dazu meint, wenn wir zu dieser Musik tanzen würden. Ihre Antwort war, die Musik kenne sie, aber auf die Idee sei sie noch gar nicht gekommen, aber es wäre schon passend. Neas Tribal hat sich sofort auf diesem Gebiet versucht. Dafür wurden wir auch mehrfach angegriffen, wer uns denn erlaubt hätte, Tribal Dance auf solche Mucke zu machen usw. Aber da wir auch zu dieser Musik auf Mittelalter-Märkten getanzt haben, unseren Tribal Dance eben, und es sowohl Spaß machte, gut aussah und praktikabel war, warum sollte ich es nicht tun? Und schau dich heute um, heute ist es normal. Und so haben wir auch mit den Kostümen experimentiert; wir haben Schürzen getragen, wir haben Turban und Schleier getragen und eine eigene Kopfbedeckung kreiert, an alten Vorlagen aus „Hebron“ usw. Wir haben Bewegungen dann bewußt geändert, weil sie einfach auf dem oft matschigen, steinigen, unebenen Boden der Märkte nicht anders tanzbar waren. So hat sich das einfach ergeben. Und die anderen Einflüsse von anderen Stilen kam einfach dadurch zustande, daß ich ja immer wieder Dozenten eingeladen habe und wir dann gesehen haben, was ist auch mit einem „Cue“ in der Improvisation tanzbar und paßt zu dem, was wir schon haben. Und dann haben wir eben auch eigene Bewegungen erfunden. So kam dann eins zum anderen, es war eine Entwicklung. Und heute bin ich sehr froh darüber, daß ich meinen eigenen Weg gegangen bin. Zwar mit der Grundlage ATS®, aber eben auch offen für anderes und vor allem mit sehr viel Spiel– und Tanzfreude.

Was erwartest du in Zukunft vom ATS, sowohl weltweit wie auch deutschlandbezogen?

Oh Erwartung ist sicher kein richtiges Wort dafür…. Frag lieber wie ich so die Weiterentwicklung sehe…

Nun ATS® deutschlandweit, es gibt immer mehr certified FCBD® teacher und FCBD® Sister Studios, was gut ist da es jetzt wirklich jedem die Möglichkeit gibt, wenn er diese Tanzart lernen will, das auch zu tun. Dennoch sollte man sich seinen Lehrer gut anschauen und aussuchen. Denn entgegen der häufigen Meinung dass der „certified teacher“ ein Qualitätsmerkmal ist muß man sagen dass es eher eine Art Anwesenheitsbescheinigung darstellt. Es liegt an der Lehrerin sich dann fort zu bilden und an sich zu arbeiten.

Weltweit  ist es immer noch auf dem Vormarsch und deshalb wird versucht mehr zu reglementieren. Es findet eine ständige Modifizierung statt und man muss aufpassen, dass man alles mitbekommt. Es gibt Online classes, auf der FCBD® Seite kann man sehen wo es weltweit ATS® Unterricht gibt,  es gibt mittlerweile auch einen monatlichen newsletter von Carolena und Megha. Allerdings ist aktuell wieder so eine Entwicklung, back to the roots im ATS zu sehen und ich bin mir noch nicht sicher wo das hinführt. Vor allem da ja viele Dozenten auch ihren eigenen movement dialect haben, so wie ich auch. Auf jeden Fall ist aber eine große Vernetzung da. 

 Manche denken nach 30 Bühnenjahren ans Aufhören, bei dir hat man den Eindruck, du hast noch einmal so richtig aufgedreht. Erzähle uns bitte von deinen Aktivitäten:

Oh, ans Aufhören habe ich schon auch gedacht, aber interessanterweise war das nur zu der Zeit als ich noch rein orientalisch getanzt habe…. Seit ich nur Tribal tanze, nicht mehr….

Ich unterrichte gerne, das ist auch unterschiedlich ob man mich als FCBD® teacher/ Sister Studio haben mag, oder ein Coaching für eine komplette Gruppe, oder ein private für eine einzelne Tänzerin will. Ebenso ja auch unendlich viele Themen und on top dazu meine Neas Fundamentals Reihe oder die New Generation.

Ich kenne die Unterschiede und die Frauen wissen meine langjährige Erfahrung und mein scharfes Auge ebenso zu schätzen wie meinen Humor.

Du ziehst als Wander-Dozentin durch die Lande und verbreitest die Frohe Botschaft von den "Neas Fundamentals", deinem eigenen Format.

„Wander Dozentin“…. Da muss ich mal lachen….klingt schon seltsam wenn du das so sagst aber es stimmt ja auch. Mit meiner Traveling school, die ich seit dem ich das Studio aufgegeben habe, führe bin ich überall unterwegs und daher auch ziemlich flexibel. Neas Fundamentals ist einfach eine gute Basis für jede Tribal Tänzerin, weil sie alles beinhaltet was man braucht, denke ich. Diese 4 vollgepackten Wochenenden der Basis sind für viele der Anfang gewesen, vor allem mehr zu verstehen. Ich weiß dass jedes Wochenende davon viel Arbeit für jede darstellt, aber die Mühe lohnt sich kann ich nur sagen. Und ich lasse die Frauen auch nie allein, sie müssen zwar von Beginn an selbst was tun und mitarbeiten aber wenn sie Fragen haben bin ich immer da, seit mittlerweile sieben Jahren. Aktuell ist die 15. NF Gruppe am Lernen und es gibt auch durchaus auch Frauen die die NF Basis noch einmal mitgemacht haben weil sie merken sie haben nach einiger Zeit einen anderen Blickwinkel, verstehen Dinge anders und lernen wieder dazu.

Aber ich möchte auch dazu sagen, das mein Lehrer Zertifikat kein „give away“ ist.

Derzeit gibt es übrigens etwas über 50 Gruppen/Stämme die nach diesem System tanzen oder Teile
davon in ihren eigenen Tribal Style Dance integriert haben.

Auf dieser Basis baut die „ New Generation“ auf. Auch eine Fortbildung an mehreren Wochenenden, die gerade Anfang des Jahres zum ersten Mal stattgefunden hat und die sich sehr großer Beliebtheit erfreute. Alle diejenigen, die NF Basis und/oder die NF Aufbau-Serie mitgemacht haben, können den nächsten Schritt in die „New Generation“ wagen. Aber auch Frauen, die eine sehr gute ATS® Basis haben, können daran teilnehmen. New Generation ist einfach der nächste Schritt in eine große Flexibilität, um miteinander mit viel Spaß sehr abwechslungsreich tanzen zu können.

Du trittst verstärkt mit einer Schar Absolventinnen deiner Kurse auf, "Sharineas Tribes", wohin soll das führen?

Sharineas Tribes entstand vor etwa 2,5 Jahren. Ich habe verstärkt gemerkt, daß die Frauen, die eigene Tribes leiten, auf einer sehr einsamen Position stehen, jede für sich. Und wenn sie sich irgendwo mal getroffen haben, haben sie sich ausgetauscht und gemerkt, es geht anderen genauso wie mir. Als Leiterin sollten sie aber ihrem Tribe immer einiges voraus sein, nicht nur in Bewegungen, sondern auch darin, wie sie mit Problemen innerhalb der Gruppe umgehen können. Also müssen sie sich treffen können. 

Das war meine Ursprungsidee, und so habe ich meinen Tribe „Neas Tribal“ davon unterrichtet, was ich plane, und habe mir angehört, was sie dazu zu sagen hatten, denn sie mußten von ihrer Trainingszeit 1x im Monat etwas abgeben und bereit sein sich dafür zu öffnen. Und sie habe mitgespielt. So habe ich den NF Frauen das Angebot unterbreitet. Daß das dann noch auf die Bühne kam, war so erstmal nicht geplant, hat sich aber ergeben, und derzeit sind es 10 Frauen aus ganz Deutschland die so gemeinsam arbeiten und vorangehen. Sie sind am dichtesten dran an dem, was Neas Tribal so treibt. Aktuell besteht aber ein Aufnahme-Stopp, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

Du bist mit dem Trio "Uniqua" auf vielen Bühnen zu sehen, was habt ihr noch vor?

UNIQUA (bitte nur in Großbuchstaben) entwickelt eigene Ideen, nicht nur mit ATS® Bewegungen sondern auch mit Flamenco-Einflüssen.

Wir arbeiten mit dem Flamenco-Fächer, zwar auf der ATS® Basis, nehmen uns aber die Freiheit, das auch abzuändern wenn der Fächer dabei nicht gut aussieht.

Denn uns geht es um mehr als nur beim ATS® einen Fächer in der Hand zu halten. Wir haben ein „slow“ und „fast“ Repertoire, welches wir ständig erweitern, ebenso wie wir den Rock in verschiedene Bewegungen miteinbeziehen. Wir sind übrigens beim 10. Tribal Festival in Hannover wieder mit dabei, auch mit einem Workshop, wo wir zu zweit oder dritt unterrichten. Und für 2018 stehen auch schon viele Pläne fest.

Du hast von Pirkko die "Tribeley" übernommen, wie soll es dort weitergehen, wird die Veranstaltung wieder auf einer Burg hoch über dem Rhein stattfinden?

Witzig, daß du diese beiden Fragen so hintereinander stellst, denn sie haben miteinander zu tun. Also ganz frisch hier schon die Infos dazu: vom 24.-26. August wird die Tribeley auf der Ebernburg http://tagungshaus.ekhn.de/die-tagungshaeuser-der-ekhn/ebernburg.html

stattfinden. Dozenten werden UNIQUA sein. Infos und Reservierungen können schon an Ulrike geschickt werden: u.stapf72@gmail.com

Übrigens stammt der Name „Tribeley“ von mir, früher hieß es Spirit of Tribaldance oder schlicht Tribaltreffen auf der Schönburg, denn dort wurde es immer veranstaltet.
Hier mal ein link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=rOOYVTq163U

Der Vorläufer zu dieser Veranstaltung war übrigens „ Bömmel, Burg und Bäuche“, den ich seinerzeit mit Monika von Nesimah geplant und durchgeführt habe.

Und nicht zuletzt lieben wir ja alle Neas Tribal, dem mittlerweile ältesten Tribe Deutschlands/Europas/der Welt? Was ist dort geplant?

Der älteste Tribe in Deutschland, das reicht ja wohl schon … lach. Wir sind derzeit mit 7 Tänzerinnen und suchen und gehen aktuell neue Wege denn natürlich wollen wir das hohe energetische Level aufrecht erhalten. Also auch hier hält die „New Generation“ Einzug. Weiterentwicklung, kein Stillstand. Für dieses Jahr haben wir etwas völlig Neues geplant und hoffen, daß wir das in Hannover zum ersten Mal auf die Bühne stellen können. Da wird Neas Tribal ganz ungewohnt zu sehen sein….

Und natürlich die Schlußfrage: Was planst du für die nächsten 30 Jahre?

Die zu erleben wäre ein guter Plan … lach … Machen wir uns nichts vor, ich bin nicht mehr die Jüngste, werde demzufolge nicht mehr endlos auf Bühnen tanzen. Aber das Unterrichten habe ich schon noch vor, so lange mich mein Körper und mein Kopf das tun lassen. Ich habe ja das beste Anti-Aging Mittel überhaupt, den Tribal Style Dance/ATS®.

Ich würde mich freuen, noch mit so vielen Frauen wie möglich gemeinsam zu tanzen, etwas zu erschaffen, ihnen etwas mitgeben zu dürfen.

Ich hoffe, noch viele Frauen für NF begeistern zu können und meine Kreativität und Tanzfreude zu behalten. Ich werde genauso weitermachen, ohne mir vorzunehmen, was ich in ein, fünf oder dreißig Jahren noch geschafft haben will. Es wird sich entwickeln.

Du/ihr seid von Anfang an beim Tribal Festival in Hanover dabei, das in diesem Jahr sein Zehnjähriges feiern kann.

Das Tribalfestival Hannover war das erste Festival in Deutschland, was sich speziell damals des Tribal Style Dances angenommen hatte. Asmahan el Zein, die ja schon lange erfolgreich die WOO organisiert hat, war diejenige, die gemerkt hatte, das dafür ein Klientel in Deutschland gewachsen war. Daß sowohl Solo Künstlerinnen aus der Tribal Fusion Szene, wie auch gestandene Tribalfrauen, die ATS® oder andere Derivate in Gruppen tanzten, diese Möglichkeit des Treffens dankbar annehmen würden. Denn es gibt dort ja auch alles, was die Tribalfrau will: Workshops, Shows, Rahmenprogramm, Bazar und die Möglichkeiten sich zu treffen und auszutauschen, und das über ein ganzes Wochenende. Es gibt nationale und internationale Künstler/innen der Szene, für jeden ist etwas dabei. 

Liebe Grüße, Gabriella

Photos ©: Konstanze Winkler, André Elbing, Marc Moore, Weathervane Img.
2011, beim Tribalfestival in Hannover
Neas Tribal beim Tribalfestival 2011 in Hannover
Gabriella und Esmea beim Tribal Fest in Sebastopol, Kalifornien, 2010
noch einmal Tribal Fest 2010 in Sebastopol
Neas Tribal beim "Op de Deel", Hamburg 2014
Black Forest Tribal Fest, Offenburg 2011
Basma und Gabrialla, Show "Weiberwirbel", 2012
Workshop "NF" in Heilbronn
Gabriella und Wendy, "Colors of Tribal" in Elsoff , 2011
UNIQUA beim Tribal Festival Hannover 2016
after Show mit Dud Muurmand
Neas Tribal & Sharineas gemeinsam auf der Bühne beim Tribal Festival in Hannover, 2016
Grafische Gestaltung/WebDesign: Konstanze Winkler
Gabriella ist zu Gast beim 10. Internationalen TRIBAL FESTIVAL in Hannover, 9. - 11. Juni 2017!
www.tribal-festival.de
Workshop mit Gabriella, Samstag, 10. Juni 2017, 10 – 12 Uhr

ATS® meets Nea’s – Move your ATS® Moves
Im Fluss von Bewegung und Formation mit einem Minimum an verschiedenen Bewegungen.

Du beherrscht die Basis ATS® moves und suchst neue Herausforderungen? Dann probiere die experimentierfreudigen Varianten von Neas Tribal in slow & fast und schaffe ein Feuerwerk an abwechslungsreichen Präsentationsmöglichkeiten.

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